Nürnberg - Aktuell sprießen und schießen sie überall aus dem Boden: Es ist eindeutig Pilzsaison. Nicht nur auf den Speisekarten in Restaurants oder auf den Märkten oder im Wald: Pilze sind in der Küche vielseitig einsetzbar.

Zwischen August und Oktober haben Pilze ihre Hochsaison, natürlich gibt es aber gewisse Sorten fast das ganze Jahr über. Doch zur Zeit sind sie nicht mehr wegzudenken von den Märkten und aus der Küche. Dabei sind Pilze nahezu ein Alleskönner, denn sie passen zu so vielem.

Wer selbst Pilze sammeln geht, braucht unbedingt gewisse Grundkenntnisse oder Hilfe - damit das Sammeln nicht mit Bauchweh oder einer Vergiftung endet, weil man den falschen Pilz erwischt hat. Beim Pilzesammeln gibt es viel zu beachten.

Auch wenn man die Flechtgewächse roh verspeisen möchte, muss man einiges beachten.

Die besten Speisepilze haben wir hier für Sie in einer Übersicht zusammengestellt.

Generell wirft man ja Pilze, die man selbst gesammelt oder gekauft hat, geputzt und gegebenenfalls zerkleinert mit Butter, frischem Knoblauch, Salz, Pfeffer und frischer, gehackter Petersilie in eine Pfanne und lässt sie ordentlich brutzeln, viele Menschen servieren dazu Knödel - wie Spinatknödel oder Semmelknödel, Reis oder Kartoffeln. Auch Austernpilze oder Seitlinge sind derzeit wieder zu haben - ob auf selbstgemachtem Brot oder in Salaten, wie diesem feinen Green Godess-Salat. Sie brutzelt man ebenfalls scharf in der Pfanne mit Butter, etwas Salz und Pfeffer an. Auch hier fast elementar: frischer Knoblauch.

Auch diese gefüllten Hasselback-Kartoffeln sind ein leckerer Begleiter für Pilzgerichte.

Die Bandbreite der Pilze: Rezepte mit Champignons

Ein Alljahres-Klassiker ist der Champignon, der wohl auch am häufigsten von allen Pilzen in der Küche zum Einsatz kommt. Er kann zum Beispiel seine besondere Geschmacksnote in einer deftig-französischen Champignon-Quiche spielen.

Auch in der italienischen Küche kommen Champignons häufig zum Einsatz, wie bei diesem Rezept für cremige Capelletti mit Speck.

Auch an gängigerer Pasta machen Champignons eine gute Figur, zum Beispiel in cremiger Variante mit viel Parmesan.

Die Schweizer Küche gar lässt einen ihrer absoluten Klassiker auf dem Pilzkopf fußen, nämlich das beliebte Zürcher Geschnetzelte.

Auch als einfaches One-Pot-Gericht wissen Champignons zu überzeugen.

Natürlich eignen sich die Pilze auch prima als Beilage, ob einfach in der Pfanne mit Knoblauch und Gewürzen angereichert oder in einer veganen "Sahne"-Sauce.

Wer Champignons allerdings lagern möchte, sollte einiges beachten, damit die Pilzköpfe knackig und frisch bleiben. Und auch das richtige Putzen macht einen enormen Unterschied im Geschmack.

Die Bandbreite der Pilze: Pfifferlinge

Die edlen Pfifferlinge haben seit Juni und noch bis in den Oktober Saison. Sie finden ihren Weg oft an die Seite von Serviettenknödeln und Rahm. Ein Klassiker ist auch die Pfifferlingcremesuppe, die gerade am Beginn des Herbstes ordentlich von innen heraus wärmt und kräftigt.

Auch in Resterezepten sind sie beliebt, wie zum Beispiel in diesem Brotauflauf, einer asiatischen Nudelpfanne, einer würzigen Pfanne aus der osmanischen Küche oder im Shashuka. Auch in einer Sushi-Bowl machen sich Pilze gut oder in einer Reispfanne - und sogar in einem Thai-Curry sind sie eine gute Ergänzung.