Nürnberg - Gähnende Leere im Kühlschrank und dem Vorratsregal und keine Chance gehabt, dem Supermarkt einen Besuch abzustatten? Wer Nudeln und eine Gemüsekonserve oder eingefrorenes Gemüse hat, kommt schon ziemlich weit.

Man kennt es: Oftmals hat man Reste im Kühlschrank, die man nicht so recht in ein Gericht verwandeln kann. Doch: Wer Nudeln zu Hause hat, hat bereits eine solide Bank, mit der man etwas Feines starten kann. Überhaupt - vieles eignet sich in Küche und Kühlschrank zur Resteverwertung, und oft ist es viel mehr als man meint.

So kann man aus altem oder übriggebliebenen Brot einen Auflauf zaubern oder Brotchips zum Snacken. Auch Blätterteig ist eine tolle Basis für Resteverwertung: als eine Art Pizza oder deftiger Snack oder in einer süßen Variante. Wer es Gemüse lastiger mag, kann sich Gemüse-Feta-Päckchen schnüren oder sich einen Sommerrollen-Salat zusammenschrauben. Auch dieser Thunfisch-Salat kann je nach vorhandenen Resten gestaltet werden. Auch kann man sich mit Kartoffeln und ein paar Kühlschrankresten kleine Pizzen backen.

Wir allerdings beäugen hier die Variante, wenn quasi nichts Frisches mehr im Haushalt zu finden ist - und zaubern aus Konserve oder Tiefkühlprodukt ein vollmundiges Pastagericht auf Gemüsebasis.

Die Zutaten für superflotte Gemüse-Nudeln

1 Packung Capelletti, am besten mit Kürbis gefüllt, oder 250 Gramm andere Nudeln

250 Gramm Hafersahne

2 Zehen frischer Knoblauch

rund 450 Gramm Erbsen und Möhrchen aus dem Glas oder tiefgefroren

Salz, Pfeffer, italienische Kräuter, Chiliflocken, Koriandersamen gemahlen

Bratensoße

wer mag: Speck-Nuggets als Topping

Parmesan

Die Zubereitung: So funktioniert das Rezept für superflotte Gemüse-Nudeln

Erbsen und Möhrchen abgießen oder antauen. Mit Olivenöl und Knoblauch (geschält und gehackt) in eine hohe Pfanne oder in einen Wok geben und erhitzen, Salz, Pfeffer, gemahlene Koriandersamen und italienische Kräuter hinzugeben. Sind die Erbsen und Möhrchen einigermaßen gar Hafersahne darüberschütten, kurz erwärmen und dann schnell Bratensoße einrühren, damit sie nicht klumpt. Weiter köcheln lassen.

Währenddessen Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Wer Capelletti verwendet, kann sie direkt in die Soße legen und sie einige Minuten mit Deckel kochen lassen, sodass sie schön weich werden. Zwischendurch etwas wenden, damit sie gleichmäßig gar werden.

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Auch Fleischfans im Handumdrehen geliefert: Mit Speck, der nach dem Kochen darüber gestreut wird, wird aus den veganen Nudeln ein anderes Gericht. © Andrea Munkert

Dann anrichten und - wer möchte - mit Speck-Würfeln, aber auf jeden Fall mit Parmesan oder einer veganen Alternative garnieren und servieren.