
Viele kennen die mexikanischen Weizenfladen vielleicht als Mantel der Enchiladas oder Quesadillas, doch die runden Köstlichkeiten können so vielseitig eingesetzt werden. Folgend finden Sie alle Rezepte der Redaktion, mit denen sie schnell und einfach leckere Wraps mit unterschiedlichen Füllungen kochen können.
Der Wrap als echter Weltenbummler
Der Wrap ist kein Gericht, das einer eigenen nationalen Küche zugeordnet werden kann. Es gibt unterschiedliche Interpretationen von ihm je nach Land. In Mexiko sind beispielsweise Burritos, also Weizentortillas gefüllt mit Fleisch, Bohnen und Gemüse, sehr beliebt. Im Nahen Osten isst man Shawarma, das ist ein gefülltes Fladenbrot. In Asien gibt es die Roti-Rollen. Das Grundprinzip ist jedoch meist gleich: Ein flacher Teigfladen wird gefüllt und aufgerollt. Die Flexibilität des Fladens ist hierbei entscheidend – deshalb eignen sich Weizentortillas am besten. Das Wort „Wrap“ kommt aus dem Englischen und leitet sich von dem Verb „to wrap“ ab, was soviel wie „einwickeln“ bedeutet. Der Ausdruck „Wrap“ bezeichnet also die Technik, bei der der Fladen ums Essen gewickelt wird.
Proteine gefällig?
Der Wrap ist ein echter Allrounder. Das zeigt auch dieser proteinreiche Omelette-Wrap, der als Frühstück oder Snack für zwischenduch zubereitet werden kann. Neben Eiern können hier auch Reis, Avocado, Tomaten oder alles was sondt noch gesund ist eingerollt werden. Ebenfalls als Snack oder als Mitbringsel zum Brunch können diese einfachen Wrap-Röllchen mit Frischkäse, Rucola und Gurke zubereitet werden.
Alle Käse-Liebhaber werden mit diesem gebackenen Wrap sofort in den Käse-Himmel katapultiert. Die leckere Rolle liefert nicht nur jede Menge Eiweiß, sondern vereint gleich vier (!) verschiedene Käsesorten. Ebenfalls mit vielen Proteinen kann dieser Wrap mit Avocado und Halloumi punkten. Die Röllchen können sogar vegan gekocht werden.
Wraps mit Fleisch
Wenn es doch etwas Fleisch sein darf, sollten Sie unbedingt diesen würzigen Crunch Wrap aus der Pfanne probieren. Dieses Trend-Gericht der TexMex-Küche wird in der Pfanne knusprig angebraten. Mit Hänchen statt mit Hackfleisch wird dieser leckere Wrap zubereitet. Durch die cremiger Guacamole wird der gerollte Fladen schön saftig. Der Wrap ist dabei noch super schnell zubereitet und ist somit für den Feierabend.
Wraps anders denken
Wie vielseitig die die Teigrollen sind beweist auch dieses Rezept für einen mediterranen Wrapschnitten-Auflauf. Mit Pesto, geriebenem Käse und ein wenig frischen Kräutern wird hier im handumdrehen ein flottes Abendessen gezaubert.
Richtig rollen: So reißt der Fladen nicht
Bereits bei der Vorbereitung des Weizenfladens kann auf folgende Punkte geachtet werden, damit der Teig nicht reißt:
- Nicht zu trocken: Fladen vorher leicht anwärmen (Pfanne 10bis 20 Sekunden pro Seite oder Mikrowelle 15 bis 20 Sekunden).
- Weich machen: Ein feuchtes Küchentuch kurz um die Wraps legen, wenn sie schon trocken gelagert sind.
- Nicht überlagern: Wraps, die zu lange offen liegen, trocknen schneller aus und reißen leichter.
Bei der Füllung sollte, darauf geachtet werden, dass der Wrap nicht zu vollgestopft wird. Flüssige Zutaten wie Soßen, Salsa oder Joghurt-Dressings sollten nicht direkt auf den Fladen geben werden, sonst wird er matschig. Am besten wird die Soße in die Mitte oder zwischen feste Zutaten wie Salat oder Fleisch gegeben.
Richtig Rollen in 4 Schritten:
- Seitlich einklappen: Die Ränder links und rechts leicht einklappen, damit nichts rausfällt.
- Von unten aufrollen: Wrap von der Seite rollen, wo die meisten Zutaten liegen.
- Straff, aber nicht zu fest: Bei zu engem Rollen reißt der Fladen. Rollt man ihn zu locker fällt er auseinander.
- Kurz fixieren: Für späteres Servieren sollten die Wraps in Backpapier oder Frischhaltefolie gewickelt werden. So halten die Zutaten besser zusammen.
Für mehr Inspirationen in der Küche, schauen Sie gerne auf unserer Rezepte-Seite vorbei.
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