Nürnberg - Egal ob Thriller, Krimi, Fantasy oder Romane: Der November 2026 hält einige hochkarätige Highlights für Buch-Fans bereit.

Der November markiert den Übergang vom Herbst zum Winter, und damit auch eine Zeit, in der man seine Zeit gerne drinnen verbringt. Und was könnte zu gemütlichen Stunden auf der Couch besser passen, als ein gutes Buch? Im November 2026 kommen einige Neuerscheinungen, viele davon sind heißersehnte Fortsetzungen beliebter Buchreihen.

So geht es weiter für Carl und Donut, die sich tiefer in den Dungeon kämpfen, ein Kronanwalt muss einen neuen Mord aufklären und auch die Dark-Romance-Rache-Thriller-Reihe der Mindf*ck-Series geht weiter.

Steinigung, Sekte und ein blutiges Geheimnis: „Der Prediger“ von M. W. Craven - Neue Bücher im November

M. W. Craven ist SPIEGEL-Bestsellerautor und wurde mit dem renommierten CWA Gold Dagger ausgezeichnet, einem der wichtigsten britischen Krimipreise. Zuletzt sprang „Die Witwe“ direkt auf Platz 1 der Bestsellerliste, jetzt kommt mit „Der Prediger“ ein neuer Fall für Poe und Bradshaw.

An einen verkohlten Baum gefesselt, zu Tode gesteinigt: Der Tatort, den DS Washington Poe und Analytikerin Tilly Bradshaw vorfinden, wirkt wie eine Szene aus einem Horrorfilm. Das Opfer ist Cornelius Green, Anführer einer erzkonservativen christlichen Sekte, der in der Vergangenheit sogenannte Konversionstherapien an homosexuellen Teenagern durchgeführt haben soll.

Auf seinem Körper finden sich unzählige religiöse Tätowierungen sowie sechs rätselhafte alphanumerische Codes, die selbst die hochbegabte Tilly zunächst nicht entschlüsseln kann. Eine weitere Spur führt zu einer Familientragödie, die vor Jahren in einem Blutbad endete. Ab diesem Moment beginnt für Poe und Bradshaw der wahre Horror.

„Der Prediger“

von M. W. Craven

  • übersetzt von Marie-Luise Bezzenberger
  • erscheint am 2. November 2026
  • 528 Seiten
  • Droemer TB
  • ISBN: 978-3-426-56660-2
  • 16,99 Euro

Neues Buch von Bestseller-Autorin Katharina Knüwer: „Lichtjahre zu nah“ erscheint im November

Petra Balzer hat schon so manchen Bestseller veröffentlicht, einige hinter dem Pseudonym Katharina Münk, ihr neues Buch als Katharina Knüwer. Mit „Lichtjahre zu nah“ legt sie nun einen Roman vor, der britischen Humor mit einer ungewöhnlichen Vater-Tochter-Geschichte verbindet.

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<p>„Lichtjahre zu nah“: Das neue Buch von Katharina Knüwer</p> © Penguin Random House

Quantenphysikerin Thea reist widerstrebend nach England, um ihren Vater Randolph, einen Astrophysiker, aus einem teuren Pflegeheim in eine günstigere Einrichtung umzusiedeln. Doch das heruntergekommene Herrenhaus, in dem er lebt, ist bevölkert von skurrilen Gestalten: einer Frau, die sich für Florence Nightingale hält, einem dubios-charmanten Pflegeroboter namens Sidney und einem eigensinnigen aber anziehenden Priester.

Was als schnell erledigte Pflichtaufgabe geplant ist, wird für Thea zur Reise in ein fremdes „Vaterland“. Zwischen abenteuerlichen Forschungsvorhaben und gesundem Menschenverstand, zwischen Missverständnissen und zarten Annäherungen entdeckt sie nicht nur ihren Vater neu, sondern auch sich selbst und ihr eigenes Leben.

„Lichtjahre zu nah“

von Katharina Knüwer

  • erscheint am 4. November 2026
  • 336 Seiten
  • Penguin
  • ISBN: 978-3-328-60529-4
  • 23 Euro

BookTok-Phänomen S. T. Abby: Das Buch „Rage – Du sollst brennen“ ist das große Finale

S. T. Abby ist das Pseudonym der US-amerikanischen Autorin C. M. Owens, die 2021 im Alter von 37 Jahren starb. Ihre als Selfpublishing-Projekt gestartete „Mindf*ck Series“ wurde posthum zum weltweiten BookTok-Phänomen: Alle fünf Bände stehen auf den Thalia-BookTok-Charts, teils Monate vor Erscheinen. Millionen Fans auf TikTok, Instagram und Goodreads feiern die Reihe für ihre Mischung aus Dark Romance und knallhartem Thriller.

Zehn Jahre lang hat Lana Myers auf diesen Moment hingearbeitet. Jeder Mann, der ihr in jener Nacht Unvorstellbares angetan hat, ist tot. Die Rache ist vollzogen, die Liste abgearbeitet. Doch Lana ist noch nicht fertig: Wer schweigt, macht sich mitschuldig. Und eine ganze Stadt hat geschwiegen. Delaney Grove soll dafür bezahlen.

Was Lana nicht einkalkuliert hatte: Logan Bennett. Der FBI-Agent, der sie seit Monaten jagt, ist längst mehr als ein Gegner. Er ist der Mann, den sie liebt. Und er weiß nun, wer sie wirklich ist. Für Logan wird aus einem Fall plötzlich die schwerste Entscheidung seines Lebens: die Frau, die er liebt, oder den Job, für den er angetreten ist.

„Rage - Du sollst brennen“

von S. T. Abby

  • übersetzt von Bettina Hengesbach
  • erscheint am 4. November 2026
  • 336 Seiten
  • Goldmann
  • ISBN: 978-3-442-49804-8
  • 12 Euro

Neues Buch von Bestseller-Autorin Freida McFadden: „Der Unfall“ erscheint im November

Die US-amerikanische Ärztin Freida McFadden gilt als das wohl größte Phänomen des modernen Psychothrillers: Ihr Roman „Wenn sie wüsste“ explodierte 2022 geradezu auf BookTok, seitdem stürmen ihre Bücher reihenweise die internationalen Bestsellerlisten.Allein 2026 erscheinen vier neue Bücher von Freida McFadden auf Deutsch, im November kommt „Der Unfall“ in die hiesigen Buchhandlungen.

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<p>Das neue Buch von Freida McFadden: „Der Unfall“</p> © Penguin Random House

Mitten in einem Schneesturm kommt die hochschwangere Tegan von der Straße ab. Mit gebrochenem Knöchel, ohne Handy-Empfang und weit ab von jeder Hilfe ist sie auf die Fremden angewiesen, die sie aus dem Wrack ziehen: ein Mann und seine Frau, eine Krankenschwester, die sie in ihr abgelegenes Waldhaus bringen.

Was zunächst wie eine Rettung wirkt, entpuppt sich als etwas ganz anderes. Aus Stunden werden Tage, und Tegan begreift: Ihre Retter haben keine Absicht, sie gehen zu lassen. Nicht, bevor sie von ihr bekommen haben, was sie sich wünschen. Was das ist, macht „Der Unfall“ zu einem Psychothriller, der unter die Haut geht.

„Der Unfall - Kannst du deinen Rettern trauen?“

von Freida McFadden

  • übersetzt von Astrid Gravert
  • erscheint am 11. November 2026
  • 368 Seiten
  • Heyne
  • ISBN: 978-3-453-44337-2
  • 17 Euro

Neues Buch von Franz Hohler: „Der Schrei des Elektrikers“ mit Tieren, Maschinen und feinem Witz

Es gibt Bücher, in denen Tiere die Hauptrolle spielen. Im neuen Buch von Franz Hohler ist das zumindest teilweise der Fall. Der 1943 in Biel geborene Schweizer gilt als einer der bedeutendsten Erzähler seines Landes und wurde 2002 mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet. Mit „Der Schrei des Elektrikers“ legt er einen Kurzgeschichtenband vor, der neben tierischen Figuren auch Maschinen und Alltagsobjekte mit absurdem Eigenleben bevölkert.

Auf gerade einmal 112 Seiten schickt Hohler in „Der Schrei des Elektrikers“ allerlei merkwürdige Wesen durch seinen literarischen Kosmos. Ein Vogel, der aufhört zu existieren, sobald jemand ihn erblickt. Ein Wal, der im Tierspital landet. Eine Katze, die an einem Sterbebett Wache hält. Maschinen, die leiden, Züge, die sich nach Freiheit sehnen, und Kräne, die nachts leuchten wie Wächter der Stadt.

Hohler erzählt das alles mit trockenem Witz und einem Gespür für das Absurde, das seinen Geschichten etwas Traumwandlerisches gibt. Und mittendrin: ein Handwerker, dessen Berufsbezeichnung schon alles verrät. Denn ein Elektriker, der schreit, bringt die ganze Welt durcheinander.

„Der Schrei des Elektrikers“

von Franz Hohler

  • erscheint am 11. November 2026
  • 112 Seiten
  • Luchterhand Literaturverlag
  • ISBN: 978-3-630-87837-9
  • 23 Euro

„Museum der Indizien“: Das neue Buch von Ulrike Sterblich erscheint im November

Mit „Drifter“ stand Ulrike Sterblich auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2023. Die Berliner Politologin und Autorin zählt damit zu den spannendsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Jetzt bringt sie mit „Museum der Indizien“ einen neuen Roman.

Es ist das Jahr 1999, der Millennium-Bug hält die Welt in Atem. Hausverwaltungsangestellte Bärbel Krabbe erlebt, wie in ihrer Immobilienfirma die Dinge aus dem Ruder laufen, während ihre Tochter Luzi, frisch ausgezogen und mit abgeschlossenem Jurastudium, tiefer und tiefer in die Welt der Verschwörungstheorien gerät. Zwei Frauen, zwei Lebenswelten, ein gemeinsamer Sog ins Chaos.

In „Museum der Indizien“ verwebt Sterblich Alltagsabsurdität, echte kriminelle Machenschaften und den kollektiven Wahn einer Jahrtausendwende-Gesellschaft zu einem dichten Geflecht. Und ihre Protagonistinnen versuchen währenddessen pragmatisch, den Überblick zu behalten.

„Museum der Indizien“

von Ulrike Sterblich

  • erscheint am 13. November 2026
  • 288 Seiten
  • Rowohlt Hundert Augen
  • ISBN: 978-3-498-00750-8
  • 25 Euro

Neues Buch von Matt Dinniman: „The Dungeon Anarchist‘s Cookbook“ ist Band 3 der Erfolgsserie

International hat die wahnwitzige Buchreihe von Matt Dinniman längst Kultstatus erreicht. Auch hierzulande erfreuen sich die Abenteuer von Carl und Donut großer Beliebtheit: Die ersten beiden Bände, die in deutscher Übersetzung erschienen sind, haben es beide auf die SPIEGEL-Bestsellerliste geschafft. Und jetzt geht es weiter, denn im November kommt der nächste Teil in die hiesigen Buchläden.

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<p>"The Dungeon Anarchists Cookbook" ist das dritte Buch aus Matt Dinnimans LitRPG-Reihe.</p> © FISCHER Tor

Alle wichtigen Infos zu „The Dungeon Anarchist‘s Cookbook“ lest ihr hier: Rasender Wahnsinn im U-Bahn-Dungeon: Wann kommt „Dungeon Crawler Carl“ 3?

„The Dungeon Anarchist‘s Cookbook“

von Matt Dinniman

  • übersetzt von Ruggero Leo
  • erscheint am 18. November 2026
  • 640 Seiten
  • FISCHER Tor
  • ISBN: 978-3-596-71368-4
  • 18 Euro

„Ein Mord ohne Leiche“: Das neu Buch von Sally Smith und Band 2 der Sir-Gabriel-Ward-Reihe

Sally Smith ist Kronanwältin und hat ihr gesamtes Berufsleben im Londoner Temple-Bezirk verbracht. Ihr Debütroman „Der Tote in der Crown Row“ traf auf positive Kritiken, so wurde der Roman beispielsweise von der Daily Mail als Fünf-Sterne-Debüt gefeiert.

Sir Gabriel Ward steht vor einem rätselhaften Fall. Im verschneiten Temple-Bezirk, dem juristischen Herz Londons, taucht ein Paket auf, das den Schatzmeister in helle Aufregung versetzt. Was es enthält, ist so unheimlich wie unerklärlich: eine mumifizierte Hand. Und es bleibt nicht das einzige Paket.

Während die Ermittlungen laufen, spitzt sich die Lage zu. Jemand hat es offenbar nicht auf eine einzelne Person abgesehen, sondern auf den Temple selbst, auf das, was er repräsentiert und was er seit Jahrhunderten schützt. Für Sir Gabriel, der als Anwalt das Recht kennt wie kaum ein anderer, ist das eine ganz neue Art von Bedrohung.

„Ein Mord ohne Leiche“

von Sally Smith

  • übersetzt von Sibylle Schmidt
  • erscheint am 18. November 2026
  • 384 Seiten
  • Goldmann
  • ISBN: 978-3-442-30228-4
  • 22 Euro

Neues Buch „The Fury of Kings“: Auftakt der Fantasy-Reihe Erland-Saga von R.S. Moule

Auf Goodreads wird „The Fury of Kings“ als einer der wenigen Fantasy-Romane gelobt, der den Vergleich mit „Game of Thrones“ tatsächlich standhält. In England hat die Erland-Saga vom Londoner Autor R. S. Moule bereits eine begeisterte Leserschaft, jetzt kommt Band 1 auch in deutscher Übersetzung.

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<p>"The Fury of Kings": Das neue Buch von R. S. Moule</p> © dtv

Das Reich Erland steht am Abgrund. Der Thronerbe ist tot, und während das Land trauert, rüsten im Westen rebellische Fürsten zum Aufstand. Mittendrin: Orsian, Sohn des größten Kriegers Erlands, der nun lernen muss, was Schlachten wirklich bedeuten. Und sein Schwester Pherri, die von Albträumen heimgesucht wird, die immer konkreter werden.

Denn am Eryispek, jenem Berg ohne Gipfel, erwacht etwas Uraltes. Pherri ahnt, dass sie die Einzige ist, die dieser Macht entgegentreten kann. „The Fury of Kings“ ist der Auftakt der Erland-Saga und verbindet politische Intrigen mit düsterer Magie zu einem epischen High-Fantasy-Abenteuer.

„The Fury of Kings“

von R.S. Moule

  • übersetzt von Michaela Link
  • erscheint am 19. November 2026
  • 688 Seiten
  • dtv
  • ISBN: 978-3-423-22202-0
  • 15 Euro

Neues Buch von C.L. Miller: „Tödliches Tafelsilber“ ist der dritte Fall für Freya und Tante Carole

C.L. Miller wuchs mit dem Antiquitätenwissen ihrer Mutter auf, das ihr Debüt „Der falsche Vogel“ inspirierte und beim Erscheinen eine Bieterschlacht der Verlage auslöste. Der erste Band wurde SPIEGEL-Bestseller, und mit „Tödliches Tafelsilber“ legt sie den dritten Fall für Freya und Tante Carole vor.

Diesmal führt die Spur nach Schottland. Bei einer Kunstauktion tauchen Gemälde auf, die sich als hochwertige Fälschungen entpuppen. Kurz darauf liegt ein Kunstsammler tot in seinem verschneiten Schlossgarten. Und Bella, eine Kollegin von Freya und Tante Carole, ist spurlos verschwunden.

Da Bella selbst ins Visier der Ermittler gerät, reisen Freya und Tante Carole überstürzt nach Schottland. Die Zeit drängt, und je tiefer sie in den Fall eindringen, desto klarer wird: Der wahre Täter ist ihnen näher, als sie ahnen.

„Tödliches Tafelsilber - Je schärfer das Besteck, desto edler das Opfer“

von C.L. Miller

  • übersetzt von Leena Flegler
  • erscheint am 25. November 2026
  • 368 Seiten
  • Blanvalet
  • ISBN: 978-3-7645-0856-2
  • 17 Euro