Nürnberg - Im September 2026 kommt die heißersehnte Fortsetzung und der sechste Band der „Kate Linville“-Reihe von Charlotte Link. Wir haben die perfekten Buchtipps für die Wartezeit.

Mit dem fünften Band der Thriller-Reihe um die britische Ermittlerin Kate Linville hat Autorin Charlotte Link ihre Fans ganz schön hängen lassen. Nicht etwa, weil „Dunkles Wasser“ hinter den Erwartungen geblieben wäre. Vielmehr, weil wir nach dem Ende unbedingt wissen wollen, wie es um Kate Linville weitergeht.

Mittlerweile ist der Erscheinungstermin bekannt: „Kalte Tage“ kommt am 23. September 2026 in die Buchläden. Also immer noch weit mehr als zwei Monate Wartezeit. Wir haben die perfekten Buchtipps für alle, die es nicht mehr erwarten können.

Buchtipps für Kate Linville-Fans: Britische Ermittlungen mit DS Washington Poe

Wer Kate-Linville-Thriller liebt, weil britische, knallharte Ermittlerfiguren einfach zu den besten gehören, der kommt nicht an DS Washington Poe vorbei. Gemeinsam mit der Analytikerin Tilly Bradshaw ermittelt er beispielsweise in „Die Witwe“ in einem grausigen Mordfall in einem Bordell und muss sich nebenbei auch noch mit dem MI5 herumschlagen.

Hier trifft britischer, schwarzer Humor auf eine spannende Geschichte, in der man nie weiß, wem man gerade trauen darf. Nur eines ist sicher, und das ist der nächste Twist. Genau diese Spannung dürfte auch Fans von Kate Linville zusagen. Die Reihe von M. W. Craven hat im Vereinigten Königreich schon fast Kultstatus erreicht, und auch bei uns ist Craven angekommen: „Die Witwe“ wurde kurz nach Erscheinung zum Platz-1-Bestseller.

Psychothriller mit unzuverlässigen Figuren: „Die stumme Patientin“

Der nächste Twist kann aus jeder Ecke kommen. Das lieben wir Thriller-Fans, und dafür lieben wir auch Kate Linville. Augenscheinlich ist „Die stumme Patientin“ von Alex Michaelides eine ganz andere Art Thriller, schließlich stehen hier keine Ermittlungen im Fokus. Wer an der Reihe von Charlotte Link aber unter anderem schätzt, dass der Twist auch aus gänzlich unerwarteter Richtung kommen kann, sollte sich „Die stumme Patientin“ nicht entgehen lassen. Klingt vielleicht etwas vage, aber alles andere wäre ein Spoiler.

Jagd quer durch Europa: Lo Blacklock als Kate Linville-Ersatz?

Natürlich hinkt dieser Vergleich deutlich, Laura Blacklock und Kate Linville sind sehr unterschiedliche Figuren. Wem aber insbesondere in „Dunkles Wasser“ die rasante Geschichte, die sich quer durch Europa entwickelt, gefallen hat, kommt hier auf seine Kosten. „The Woman in Suite 11“ ist der zweite Thriller von Ruth Ware um Laura Blacklock. Lo, wie sie genannt wird, ist zwar keine Polizistin wie Kate Linville, lässt aber dennoch nicht locker, bis sie die Wahrheit herausgefunden hat. Und gerät dabei auch unmittelbar in große Gefahr.

Caleb Hale als Anti-Held: David Flugt kämpft in „Dunkel“ allein gegen alle

Ein Anti-Held ist keineswegs der Gegner des Helden, vielmehr ist er ein Held, der gar nicht besonders heldenhaft rüberkommt. Eine solche Entwicklung macht Caleb Hale durch: Zunächst Chef und Mentor von Kate Linville, musste er wegen Alkoholproblemen den Dienst quittieren und arbeitet zwischenzeitlich als Taxifahrer. In „Dunkles Wasser“ kämpft er allein für eine Frau, die ihm im Urlaub begegnet, nur Kate Linville kann ihm helfen, aus der Ferne sind ihre Möglichkeiten allerdings begrenzt.

Auch David Flugt kämpft in „Dunkel“ von Thomas Bagger allein auf weiter Flur. Und wer allein kämpft, kann sich weder Mittel noch Verbündete so richtig aussuchen, der Weg zum Anti-Helden liegt auf der Hand. Auch wenn dieser Thriller noch eine ganze Stange düsterer ausfällt als die „Kate Linville“-Reihe, ist er eine absolute Empfehlung an alle Charlotte-Link-Fans.