
Ursprünglich stammt die würzige Sauce aus Mittelamerika. Heute ist sie weltweiter Standard für bewussten Genuss. Die Zutatenliste ist minimalistisch, das Ergebnis maximal komplex. Gute Salsa lebt primär von ihrer handwerklichen Textur. Im Gegensatz zu Püree behält sie stets spürbaren Biss. Das Fundament bilden ausnahmslos vollreife, aromatische Tomaten. Sie liefern die nötige Balance aus Süße und Säure.
Tomatensalsa ist dabei ein absolutes Multitalent: Ihr Einsatzbereich geht weit über Tortilla-Chips hinaus. Salsa veredelt gegrillten Fisch und mageres Geflügelfleisch. Sie fungiert als erfrischendes Topping für Ofenkartoffeln. Auch als Basis für Bowls wird sie genutzt. Selbst klassische Burger profitieren von der fruchtigen Säure. Sie bricht schwere, fettige Komponenten im Fleisch elegant.
Die Zutaten für fruchtig-feurige Tomatensalsa (vier Portionen)
- 4 Esslöffel natives Olivenöl extra
- 1 bis 2 Esslöffel Rotweinessig
- 140 Gramm große schwarze Oliven, entsteint
- 600 Gramm vollreife Fleischtomaten
- 1 Schalotte
- 1 Esslöffel Kapern
- 3 Esslöffel frisches Basilikum
- Salz und Pfeffer
- Chilliflocken
- 2 bis 3 Spritzer frisch gespresster Limettensaft
Außerdem brauchst du:
- eine große Schüssel
- vier kleine Schüsseln zum Portionieren und Servieren
Die Zubereitung der fruchtig-feurigen Tomatensalsa
- Die Tomaten vorbereiten: Die Tomaten waschen, aufschneiden, entkernen und anschließend in kleine Würfel schneiden.
- Die weiteren Zutaten vorbereiten: Die entsteinten schwarzen Oliven abtropfen lassen und jede Frucht halbieren. Die Schalotte schälen und danach fein hacken. Die Kapern kurz abspülen und dann abtropfen lassen, gegebenenfalls mit einem Küchenkrepp etwas trocken tupfen. Das Basilikum waschen, trocken schütteln, bei Bedarf ebenfalls etwas trocken tupfen und in kleine Streifen oder Stücke hacken.
- Fertigstellen und ruhen lassen: Alle Zutaten für die Salsa in eine große Schüssel geben und gut vermengen. Danach abdecken und im Kühlschrank durchziehen beziehungsweise ruhen lassen. Vor dem Servieren erneut kräftig mischen und dann portionieren.
Gut zu wissen: Durch die Säure hält sich die Salsa gut im Kühlschrank. Zwei bis drei Tage bleibt sie problemlos frisch. Danach verliert das Gemüse langsam seine knackige Textur.


