Nürnberg - Gibt es etwas besseres als Nudeln? Ja, selbstgemachte Nudeln. Mit folgendem Rezept gelingt Pasta ganz einfach zuhause - ohne Ei und komplett vegan.

Eine Welt ohne Pasta? Unvorstellbar! Damit auch Menschen, die sich ohne tierische Produkte ernähren, auf das große Nudelglück nicht verzichten müssen, gibt es nicht nur vegane Alternativen im Supermarkt - vielmehr gelingt tierproduktfreie Pasta auch ganz einfach zuhause.

Sie kann genauso verwendet werden wie ihre konventionellen Geschwister und zum Beispiel in dieser superflott gemachten Nudeln in Erdnusssoße mit Frühlingszwiebeln und Sesam. Oder für diesen Klassiker: blitzschnell gemachte Tomatensauce.

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Die Zutaten für selbstgemachte vegane Nudeln

Für vier Portionen vegane Nudeln brauchen Sie:

400 Gramm Weizenmehl

180 Milliliter lauwarmes Wasser

100 Gramm Hartweizengrieß

2 Esslöffel Olivenöl

etwa 0,5 Teelöffel Salz

Die Zubereitung der selbstgemachten veganen Pasta

Zuerst werden alle trockenen Zutaten miteinander vermischt, in der Mitte des „Häufchens“ drücken wir eine Mulde ein.

In diese Mulde werden die flüssigen Zutaten gegeben - und per Hand wird alles zu einem krümeligen Teig vermischt.

Anschließend kommt die Küchenmaschine zum Einsatz: Sie übernimmt nun das weitere Kneten des Teiges mit einem Knethaken. Das dauert etwa zehn Minuten.

Tipp: Sollte der Teig zu trocken erscheinen, kann man ein bis zwei Esslöffel Wasser hinzugeben, aber Vorsicht: Lieber herantasten und nach und nach Wasser hinzugeben.

Der Teig muss nun ruhen: In Frischhaltefolie eingewickelt wandert er in den Kühlschrank und bleibt dort erstmal für mindestens 30 Minuten.

Währenddessen wird eine saubere Arbeitsfläche mit Mehl bestäubt und die Nudelmaschine beziehungsweise notfalls das Nudelholz vorbereitet.

Nach Ende seiner Ruhezeit wird der vegane Nudelteig in vier etwa gleich große Portionen aufgeteilt und jeweils zur Kugel geformt.

Nun wandert jeder Teigling gut zwei Mal durch die Nudelwalze oder wird entsprechend händisch per Nudelholz gewalzt - solange bis der Teig die gewünschte Dichte und Dicke erhalten hat.

Tipp: Die fertigen Nudelbahnen kann man in einem feuchten, aber sauberem Küchentuch aufheben, bis sie in die gewünschte Form geschnitten werden.

So macht man selbsthergestellte vegane Nudeln länger haltbar

Man kann die selbstgemachten Nudeln auch komplett trocknen, dann sind sie mehrere Monate haltbar. Dafür sollte man sie für rund 24 Stunden an einem Gestell hängen lassen. Beachte: Diese Methode eignet sich grundsätzlich besser für die vegane Variante ohne Ei. Außerdem lässt man das Salz im Teig weg, denn es kann die Trocknung beeinflussen. Zum Aufhängen eignen sich eine gespannte Schnur, ein Wäscheständer oder ein Abtropfgestell für Geschirr.

Wenn man die Nudeln einfriert, halten sie sich sogar mehrere Monate. Zunächst friert man die Nudeln ein bis zwei Stunden portionsweise vor und bewahrt sie dann in einem Behältbis oder einem Beutel im Gefriertruhe auf.

Wichtig: Frischer Nudelteig sollte unbedingt und konstant im Kühlschrank aufbewahrt und binnen 24 Stunden verbraucht werden. Aber: selbstgemachte Nudeln kann man einfrieren.