Nürnberg - Senf gehört für viele zum Essen dazu - auch, wenn keine Weiß- oder Bratwürste aufgetischt werden. Wir denken Senf mal anders - und bereichern den würzigen Begleiter um eine scharfe Note.

Keine Sorge, in 25 Minuten ist man mit dem eigenen Senf fertig. Es ist also kein Hexenwerk - auch die Zutatenliste ist überschaubar. Generell ist Senf nicht nur der Begleiter einer deftigen Brotzeit. Er verfeinert auch Käse, Steak und (Räucher)Fisch. Da bekommt das geflügelte Wort „seinen Senf dazu geben“ eine ganz andere Bedeutung. Dennoch: Senf muss nicht immer nur Begleiter oder Topping sein, er macht sich auch in Rezepten prima - wie diesem crunchy Kartoffelsalat, in einem Dressing für ungewöhnlichen Kiwi-Salat, in beziehungsweise auf gefüllten Eiern oder in Omas Klassiker, dem Nudelsalat oder in diesem proteinreichen Eier-Salat.

Damit Senf sich lange hält, ist es wichtig, ihn richtig aufzubewahren.

Diese Zutaten braucht es für das Rezept für würzig-scharfen Meerrettich-Senf

220 Gramm Senfkörner, am besten gelb und schwarz, oder gleich Senfmehl

220 Millilter Wasser

220 Milliliter Weißweinessig

60 Gramm Meerrettich oder Meerrettichwurzel

25 Gramm Zucker

25 Gramm brauner Zucker

1 Prise Salz

1 kleine Zwiebel

kleine (Einweck-) Gläser mit Schraubverschluss, auch alte Senfgläser gut nutzbar

Diese Zubereitung: So klappt das Rezept für würzig-scharfen Meerrettich-Senf

Wasser mit Essig, Zucker und Salz aufkochen. Zwiebel schälen und in sehr kleine Stücke hacken, anschließend in einer Pfanne anbraten.

Topf mit Wasser, Essig, Zucker und Salz von der Herdplatte nehmen und das Senfmehl beziehungsweise die selbst gemörserten Senfkörner einrühren.

shared image - 2025-09-22T122628
Senf mal anders gedacht: Der Meerrettich gibt dem würzigen Begleiter eine besondere scharfe Note. © Andrea Munkert

Masse abkühlen lassen.

Den Meerrettich reiben und unter die Senfmasse rühren.

In saubere und heiß ausgewaschene Gläser füllen und für das Vakuumieren auf den Kopf stellen.