
Nicht nur die Haltbarkeit, sondern auch die Gesundheit werden durch dieses Rezept besser: Eingelegtes, beziehungsweise fermentiertes Gemüse. Wie du das mit einem Wirsing machen kannst, erklären wir in diesem Rezept.
Zutaten: Das brauchst du für das Rezept für fermentierten Wirsing
- Ein Kilogramm Wirsing
- Drei Zehen Knoblauch
- Etwa fünf Teelöffel unraffiniertes Salz
- Etwas Pfeffer
- Außerdem werden Einmachgläser benötigt
Die äußeren Blätter vom Wirsing entfernen und wegwerfen, halbieren und den Strunk wegschneiden. Anschließend mit einem Gemüsehobel fein hobeln. Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Nun den Wirsing in eine Schüssel geben, das Salz hinzumischen und es kräftig mit dem Gemüse verkneten. Es sollte Flüssigkeit austreten. Anschließend Pfeffer und Knoblauch hinzugeben.
Die Masse nun samt der Flüssigkeit in sterile Einmachgläser füllen (es ist sehr wichtig, dass die Gläser einen Gummiring haben). Das Gemüse fest nach unten drücken. Es sollte möglichst wenig Luft im Glas sein. Der Wirsing sollte komplett mit Flüssigkeit bedeckt sein. Wenn nicht, mit etwas Salzwasser auffüllen.
Die Wirsingmasse mit einem speziellen Beschwerer oder einem kleinen Glasdeckel oder Ähnlichem beschweren, damit alles unter der Flüssigkeit bleibt. Zum Glasdeckel oben sollten etwa drei Zentimeter Platz gelassen werden. Das Glas verschließen und für mindestens eine Woche bei Zimmertemperatur lagern. Anschließend für weitere zwei Wochen etwas kühler lagern. Es ist wichtig, dass das Glas während dieser Zeit nicht geöffnet wird, da sonst Schimmel entstehen könnte. Wenn man die Fermentation stoppen möchte, muss man das Glas kühl und dunkel lagern. Nach dem Öffnen kann man das Ganze im Kühlschrank lagern.


