
Eine cremige Quarkfüllung und dazu ein buttriger Mürbeteig: Der Käsekuchen gehört nicht nur in jede Bäckerstheke sondern eigentlich auch auf jede Familienfeier. Doch ein Käsekuchen kann noch so lecker sein, bekommt er beim Backen tiefe Risse oder die cremige Quarkfüllung zerläuft, ist die Enttäuschung oft groß. Dabei lässt sich das mit ein paar wichtigen Kniffen vermeiden. Wir zeigen Schritt-für-Schritt, wie‘s geht. Das Rezept ist unkompliziert und eignet sich deshalb genauso gut für den Sonntagskaffee wie für die nächste Familienfeier.
Zutaten für den Käsekuchen (26er-Springform)
Für den Teig:
- 200 Gramm Mehl
- 75 Gramm Zucker
- 75 Gramm weiche Butter
- 1 Ei (Größe M)
- 1/2 Päckchen Backpulver
- etwas Fett für die Form
- etwas Mehl für die Arbeitsfläche (zum Ausrollen)
Für die Füllung:
- 200 Gramm Zucker
- 125 Gramm weiche Butter
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
- 3 Eier (Größe M)
- 500 Gramm Quark
- 200 Gramm Schmand
Zubereitung
Mürbeteig zubereiten: Mehl, Zucker, weiche Butter, Ei und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten. Eine Springform (26 Zentimeter) einfetten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form damit auskleiden. Dabei einen etwa drei Zentimeter hohen Rand hochziehen.
Cremige Füllung anrühren: Die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Anschließend Vanillepuddingpulver, Quark und Schmand dazugeben und alles zu einer glatten, cremigen Masse verrühren.
Die Quarkmasse dann auf dem vorbereiteten Teig verteilen und die Oberfläche glatt streichen.
Richtig backen: Den Käsekuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze eine Stunde backen. Die angegebene Temperatur und Backzeit sollten genau eingehalten werden. Heißluft ist für dieses Rezept nicht geeignet, da der Kuchen dadurch schneller austrocknen kann und die Oberfläche dann eher zu Rissen neigt.
Käsekuchen langsam abkühlen lassen: Nach Ende der Backzeit ist es jetzt wichtig, den Kuchen nicht sofort aus dem heißen Ofen zu nehmen. Die Ofentür zunächst einen Spalt öffnen und den Käsekuchen langsam etwa eine halbe Stunde noch im Ofen ruhen lassen. Anschließend vollständig auskühlen lassen, bevor er aus der Form gelöst wird. Das langsame Abkühlen hilft dabei, dass die Oberfläche nicht durch den plötzlichen Temperaturwechsel einreißt.
Wichtig: Auch wenn die Oberfläche während des Backens leicht aufgeht, sollte der Käsekuchen nicht vorzeitig aus dem Ofen genommen werden. Erst beim langsamen Abkühlen setzt sich die Füllung wieder und bekommt ihre typisch cremige, fluffige Konsistenz.


