
„Aufhören tut sie noch nicht, die Frau Falk.“ Mit diesen Worten hatte der dtv-Verlag auf unsere Anfrage Hoffnung gemacht, als noch gar nicht klar war, ob es überhaupt einen 14. Eberhofer-Krimi geben würde. Jetzt ist es offiziell: Rita Falk schickt den Eberhofer Franz in einen neuen Fall. Und der hat es in sich.
Mit ihren Provinzkrimis um den mürrischen Dorfpolizisten aus dem fiktiven Niederkaltenkirchen hat Rita Falk längst Kultstatus erreicht, weit über die Weißwurstlinie hinaus. Band für Band hat die Reihe neue Fans gewonnen, mittlerweile ist der Bestsellerstatus für jedes neue Buch beinahe garantiert. Jetzt steht Band 14 in den Startlöchern.
Das neue Buch von Rita Falk: „Fleischpflanzerl-Misere“ - Worum geht es im neuen Eberhofer-Krimi?
Es fängt eigentlich ganz harmlos an. Oder zumindest so harmlos, wie es in Niederkaltenkirchen eben zugeht. In der Silvesternacht klingelt beim Eberhofer Franz das Telefon. Am anderen Ende: Der schwer aufgeregte Ex-Bürgermeister, der alarmiert von Schüssen berichtet, die er gehört haben will. Betrunken klingt er auch ein bisschen. Franz legt schnell wieder auf.
Doch ein paar Tage später sieht die Sache schon ganz anders aus: Eine Leiche wird aus dem Mühlsee gezogen. Dabei hat der Franz eigentlich schon genug um die Ohren. Seine ehrgeizige Susi fordert seine Aufmerksamkeit, und der Simmerl treibt mit seinen neuesten Fleischpflanzerl-Ideen mal wieder alle in den Wahnsinn.
Klar, dass da ein Anruf beim Birkenberger Rudi unausweichlich ist. Der stürzt sich wie immer kopfüber in die Sache. Bis ein Blick auf den Tatort am Mühlsee seine Begeisterung auf einen Schlag ernüchtert.
„Fleischpflanzerl-Misere“
von Rita Falk
- erscheint am 12. November 2026
- 320 Seiten
- dtv
- ISBN: 978-3-423-26501-0
- 18 Euro
Die Bücher von Rita Falk: Vom Bayerischen Verdienstorden bis zum Kinokult
Rita Falk wurde 1964 in Oberammergau geboren und ist ihrer bayerischen Heimat bis heute treu geblieben. Mit den Eberhofer-Krimis hat sie eine Reihe geschaffen, die längst zum festen Bestandteil der deutschen Krimilandschaft gehört. 2023 wurde sie dafür mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet, für das „augenzwinkernde und gleichzeitig liebevolle Porträt ihrer bayerischen Heimat“. Auch die Verfilmungen der Reihe sind Kult, wie die Weltwoche treffend zusammenfasste: „Falk ist Kult, und die Verfilmungen sind es auch, weit über die Weißwurstlinie hinaus.“
Ob „Fleischpflanzerl-Misere“ nahtlos an diesen Erfolg anknüpft? Eine große Überraschung wäre es nicht. Schließlich wartet die Fangemeinde schon sehnlichst auf den nächsten Fall für den Eberhofer Franz.


