
Im Oktober 2025 kam mit „Apfelstrudel-Alibi“ der bisher letzte Eberhofer-Krimi. Diesmal ermittelten der Eberhofer Franz und der Birkenberger Rudi aber nicht direkt im fiktiven Niederkaltenkirchen, sondern in Südtirol. Und kletterten dabei nicht nur durch die Dolomiten, sondern stellten auch Nachforschungen auf dem Campingplatz an. Damit sie diese Szenen möglichst authentisch beschreiben kann, war Autorin Rita Falk selbst viel mit dem Camper unterwegs: „Ich habe dieses Buch im Wohnmobil geschrieben“, verriet sie beim Krimifestival in München kurz nach der Veröffentlichung des 13. Eberhofer-Krimis.
Nach dem Buch ist vor dem Buch: Wann kommt Eberhofer 14?
Echte Fans haben den neuen Lesestoff schnell verschlungen und dann bleibt natürlich die Frage: Wie geht es weiter? Wann kommt der nächste Eberhofer-Krimi? Und was passiert mit der frisch gebackenen Bürgermeisterin Susi und wie geht‘s mit dem Flötzinger weiter?
Doch Autorin Rita Falk fällt das Schreiben um den Eberhofer Franz scheinbar immer schwerer. Im Interview mit Hallo München erklärte sie, dass sie beim 13. Fall schon Startschwierigkeiten hatte: „Ich habe mich beim „Apfelstrudel-Alibi“ anfangs ein wenig gewunden, wie der Wurm auf dem Cover.“ Beim Krimifestival in München gab sie zudem zu, dass wohl die Kreativität langsam ins Stocken gerät: „Es ist wirklich nicht einfach, mir gehen nach dem 13. Fall langsam die Mordmotive aus und die Tatwaffen.“ Innerlich habe sie schon öfter mit der Reihe abgeschlossen. „Die letzten vier Titel habe ich auch schon im Bewusstsein geschrieben, jetzt ist aber auch irgendwann gut mit dem Franz“.
Also kein neuer Eberhofer-Krimi mehr? Das sagt der Verlag
Im Interview erzählte Rita Falk weiter, dass gerade ihre Leserinnen und Leser Grund dafür seien, dass sie bis jetzt doch immer weitergeschrieben habe. „Wenn die Leserschaft noch immer so hartnäckig mehr fordert, dann habe ich natürlich auch einen Riesenspaß, mich weiter an den Schreibtisch zu setzen.“ Auch habe sie sich schon einige Seiten Notizen für einen neuen Eberhofer-Krimi gemacht.
Dennoch hat sich die Autorin bis dato noch unentschlossen gezeigt, was sie auch mit einer Schreibblockade begründete, die sie bei der Arbeit an „Apfelstrudel-Alibi“ eingeholt hatte. Als sich diese gelöst hatte, sei sie aber wieder richtig im Flow gewesen, wie sie beim Krimifestival erklärte.
Das klingt dann doch wieder vielversprechend. Offizielle Informationen gibt es allerdings noch nicht. Auf Anfrage von nordbayern.de gab dtv, der Verlag, bei dem die Eberhofer-Krimis erscheinen, zwar keine genauen Informationen preis, macht uns und den Eberhofer-Fans allerdings Hoffnung: „Aufhören tut sie noch nicht, die Frau Falk.“



