
Nach dem Höhenflug kommt bekanntlich gern mal der tiefe Fall. Auch für die Switch 2? Der Nintendo-Konsole geht es gerade gar nicht gut. Hat sich die Mario-Firma übernommen, zum Beispiel bei den hohen Preisen für die Konsole, Spiele und Zubehör? Es sieht gerade ganz danach aus.
Nintendo Switch 2 gerät unter Druck
Mit einem Standardpreis von rund 470 Euro ohne Spiel oder spezielles Zubehör ist die Switch 2 wahrlich kein Schnäppchen. Und bereits in rund einem Monat, nämlich ab September, steigt der Preis sogar noch weiter. Rund 500 Euro werden dann für die aktuelle Nintendo-Konsole fällig. Welche dramatischen Folgen die Preiserhöhung für die Switch 2 haben kann, zeigt sich jetzt ganz deutlich.
Schon Anfang des Jahres zeigte ein Spiele-Flop auf, dass Nintendo-Fans irgendwann genug haben. Das Super-Mario-SpielMario Tennis Fever ist im Februar für die Switch 2 auf den Markt gekommen - und verkaufszahlentechnisch total gefloppt. Nintendo-Fans sind sich sicher: Das liegt am viel zu hohen Preis von rund 70 bis 80 Euro (digital im Nintendo eShop beziehungsweise physisch auf Cartridge). Laut den Fans sei das einfach zu teuer für ein Mario-Sportspiel-Spin-off. Und jetzt gerät auch die Switch-2-Konsole selbst immer weiter unter Druck.
Schwarzer Tag für die Nintendo Switch 2
In Japan hat Nintendo nämlich den Preis der Switch 2 bereits offiziell erhöht, was bei uns ja noch im September ansteht, und zwar von rund 50.000 auf etwa 60.000 Yen. Das entspricht einer Preiserhöhung von rund 20 Prozent - mit dramatischen Folgen.
Im Juni brachen die Verkaufszahlen der Switch 2 in Nintendos Heimatland Japan nach der 20-Prozent-Preiserhöhung im Vergleich zum Mai nämlich um heftige 86 Prozent ein, wie das bekannte taiwanesische Finanzportal MoneyDJ berichtet. Die nackten Verkaufszahlen machen es besonders deutlich:
- 711.991 verkaufte Switch-2-Konsolen in Japan im Mai 2026
- 100.166 verkaufte Switch-2-Konsolen in Japan im Juni 2026
Im Vergleich zum selben Monat im Jahr 2026 entspricht das sogar einem noch fataleren Rückgang von 92 Prozent. Der Grund für die Preiserhöhung der Switch 2 sind die durch den KI-Boom dramatisch gestiegenen Kosten für Arbeitsspeicher und normalen Speicher. Laut aktuellen Berichten soll Nintendo sogar schon die Konsolenproduktion drosseln, um der durch die Preiserhöhungen sinkenden Nachfrage gerecht zu werden. Und auch Nintendos Aktienkurs hat seit Jahresbeginn ordentlich Federn lassen müssen. Wie geht es jetzt weiter, ist die Switch 2 wirklich am Ende?
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Die Nintendo Switch 2 hat schon bessere Zeiten gesehen
Aktuell sieht es für die Switch 2 wirklich nicht gut aus. Die gestiegenen Speicherkosten machen Nintendo wie vielen anderen Unternehmen auch zu schaffen. Ein zeitweiser, auch starker Rückgang der Verkaufszahlen ist durch die Preiserhöhungen nur naheliegend. Doch es gibt auch einen Silberstreif am Horizont.
Anstehende große Spiele-Releases wie etwa das heiß erwartete Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time dürften der Switch 2 allen Schwierigkeiten zum Trotz wieder Aufwind verschaffen. Und speziell in Europa veröffentlicht Nintendo im Herbst sogar eine neue Switch-2-Konsole, bei der man eigenständig den Akku austauschen kann. Zudem soll 2027 vielleicht auch eine verbesserte Switch 2 OLED auf den Markt kommen. Es müsste daher schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Verkaufszahlen der Switch 2 in Zukunft nicht wieder deutlich ansteigen.


