
Sony und Microsoft haben den Preis ihrer Spielekonsolen bereits mehrfach angehoben, nun zieht Nintendo nach. Weltweit steigen ab 1. September die unverbindlichen Preisempfehlungen für die Switch 2 in Europa von rund 470 auf nun 500 Euro, in den USA von 450 auf 500 US-Dollar, in Japan von 50.000 auf 60.000 Yen.
Wenig verwunderlich: Als Grund nannte Nintendo "verschiedene Veränderungen der Marktbedingungen", die mittel- bis langfristig bestehen könnten - und meint in erster Linie die durch den weltweiten KI-Boom stark gestiegenen Preise für Speicher und Prozessoren, sowie Zölle, erhöhte Personal- und Frachtkosten.
Vorerst nur in Japan steigen ab Ende Mai zudem auch die Preise für ältere Switch-Modelle (OLED, Lite, Standard) sowie die Abo-Gebühren des Nintendo-Switch-Online-Dienstes um durchschnittlich 25 bis 30 Prozent.
Nintendo verteuert die Switch 2 - die Konkurrenz hat's vorgemacht
Während Microsoft bis dato die Preise für die Xbox Series X und S nur einmal um rund 50 Euro angehoben hat, kündigte Sony unlängst die dritte Anpassung seit dem Release der PlayStation 5 (PS5) im Herbst 2020 an. Aktuell liegt die Preisempfehlung für ein "normales" PS5-Modell mit 650 Euro rund 150 Euro über dem Niveau des Verkaufsstarts.


