Nürnberg - Bayerischer Kartoffelsalat ist nicht nur für Kartoffelfans ein absolutes Muss. Er ist auch die perfekte Beilage für die nächste Grillparty. Weil er ohne Mayonnaise auskommt, ist er herrlich erfrischend und säuerlich.

Kartoffelsalat mit Essig und Öl - der Klassiker in Süddeutschland. Der echte Wirtshausklassiker lebt von seiner Essig-Öl-Vinaigrette und dem extra Knack der Essiggurken. Für die Zubereitung des bayerischen Kartoffelsalats ist neutraler, heller Essig optimal geeignet - es empfehlen sich weißer Aceto Balsamico oder Weinessig. Das Öl sollte geschmacksneutral sein, daher nutzt Du am besten Raps- oder Sonnenblumenöl. In 60 Minuten ist der Beilagenklassiker für Schnitzel, Fisch oder Gegrilltes bereit, serviert zu werden.

Doch: Wenn du den bayerischen Kartoffelsalat schon am Vortag zubereitest, können sich die Aromen sogar noch besser entfalten.

Die Zutaten für original bayerischen Kartoffelsalat (acht Portionen)

fast/knapp zwei Kilo festkochende Kartoffeln (zum Beispiel Bamberger Hörnchen)

2 weiße Zwiebeln/klassische Küchenzwiebeln

100 ml weißer Balsamico-Essig

200 Milliliter Gemüsebrühe

1 Esslöffel Zucker

eineinhalb Teelöffel Salz

frischer gemahlener schwarzer Pfeffer nach eigenem Maß

Muskatnussabrieb

100 Milliliter neutrales Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl)

400 Gramm Gewürz-/Essiggurken

Die Zubereitung des bayerischen Kartoffelsalats

Zuerst die Kartoffeln ordentlich waschen und in kochendem Wasser 20 bis 25 Minuten weich werden lassen. Dann die Kartoffeln abgießen, unter kaltem Wasser abschrecken und schälen. Anschließend sollten die Kartoffeln rund zehn Minuten ruhen und weiter abkühlen.

Jetzt geht es an die Vinaigrette beziehungsweise den Sud: Dazu die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Nun kommen die Zwiebeln mit Brühe, Essig, Zucker, Muskatnussabrieb, Salz und Pfeffer in einen Topf und werden aufgekocht. Bei schwacher bis mittlerer Hitze gut zwölf Minuten durchköcheln. Von der Herdplatte ziehen und das Öl sanft unterheben.

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Je länger er ziehen kann, desto geschmacksintensiver ist der bayerische Kartoffelsalat. Es empfiehlt sich, ihn auch immer wieder durchzumengen. © Andrea Munkert

Nun werden die gekochten Kartoffeln und die leicht abgetropften Essiggurken in Scheiben geschnitten, die Gurkenstücke können dabei auch etwas dicker ausfallen. Kartoffeln, Essiggurken und die Vinaigrette in einer großen Schüssel, die am besten auch einen Deckel hat, kräftig mischen. Dann ist der bayerische Kartoffelsalat servierfertig.

Tipp: Der Kartoffelsalat wird umso geschmacksintensiver, je länger er durchziehen kann. Auch gelegentliches Durchmischen ist empfehlenswert, um überall für eine ähnliche Geschmacksintensität zu sorgen.