
Seit Donnerstag, 16. April 2026, erweitert das fränkische Traditionsunternehmen Fackelmann das Angebot im Wöhrl-Outlet, das dem im ehemaligen Kaufhof in Nürnberg neues Leben verleiht, um einen neuen Pop-Up-Laden.
Auf rund 165 Quadratmetern Verkaufsfläche zeigt das Unternehmen nun ein Sortiment rund um Küche und Haushalt. In der Markenwelt vertreten sind unter anderem Produkte von Fackelmann, Zenker und Nirosta – ergänzt durch bestimmte Kooperationen wie „Chefkoch trifft Fackelmann“ und „Fackelmann x Pamela Reif“. Mitgedacht werden auch Trendthemen wie Airfryer sowie praktische Lösungen rund um Aufbewahren, Verstauen und To Go, berichtet die Stadt Nürnberg in einer Pressemitteilung.
Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin Dr. Andrea Heilmaier sagt zur Eröffnung des Standorts des Hersbrucker Haushaltwarenherstellers: „Durch immer neue sowie vielfältige Angebote und Konzepte schaffen wir an dieser Stelle wieder einen lebendigen Ort des Einkaufens und Erlebens, der Menschen anzieht und gleichzeitig die Angebotsvielfalt in unserer Innenstadt insgesamt weiter erhöht.“
Auch Alexander Fackelmann, Inhaber „Fackelmann GmbH + Co. KG“ freut sich, dass die Hersbrucker „damit einen aktiven Beitrag zur Belebung des stationären Handels an diesem besonderen Standort“ leisteten.
Neues Leben seit rund sieben Monaten in ehemals großem Kaufhof-Leerstand in Nürnberg
Seit vergangenem September sorgt die Wöhrl Outlet Welt (WOW) gemeinsam mit den Pop-Up-Flächen von „Was ist was“, Tretter Schuhe und nun Fackelmann für neues Leben im ehemaligen Kaufhof. Ergänzt wird die Vielfalt der Zwischennutzungen durch die „UTN Science Lounge“ der Technischen Universität Nürnberg, die für städtische Projekte genutzte Fläche im ehemaligen Tabakladen in der Pfannenschmiedsgasse sowie durch die kulinarischen Angebote von Beets & Roots, Sando und Sloe in den Außenläden.
Die Pop-Up-Nutzungen sind dabei bewusst als zeitlich befristete Formate angelegt, betont die Stadt. Das Ziel sei es, insbesondere im Innenbereich des Gebäudes ergänzend zur Nutzung durch Wöhrl immer wieder neuen Pop-Up- und Zwischennutzungsinteressierten Raum zu geben. „Damit ermöglicht die Stadt gezielt die Erprobung neuer Konzepte und Ideen, die sich bestenfalls im Anschluss auch dauerhaft im Stadtzentrum etablieren“, heißt es weiter.
Langfristige Entwicklung des Innenstadt-Areals
Insgesamt schreite die langfristige Entwicklung des ehemaligen Kaufhof-Areals weiter voran, erklärt die Stadt, und hat hierfür im März ein mehrstufiges Konzeptauswahlverfahren gestartet, in das neben dem ehemaligen Kaufhof auch die angrenzenden Gebäude wie der CityPoint, das Zeughaus und die Mauthalle einbezogen werden. Man wolle so ein wirtschaftlich tragfähiges und vielfältiges Nutzungskonzept zu entwickeln, „das den Standort dauerhaft stärkt und einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Nürnberger Innenstadt leistet“.



