
Der Frühling ist da und mit ihm eine ganz besondere Zutat: Bärlauch. Gerade jetzt sprießt er wieder in vielen Wäldern der Region und bringt mit seinem frischen, leicht knoblauchartigen Aroma ordentlich Geschmack in die Küche. Perfekt also, um daraus ein saisonales Pasta-Gericht zu zaubern.
Unsere Ravioli mit Bärlauch-Ricotta-Füllung duften geradezu nach Frühling. Dabei hast du die Wahl - entweder du machst den Nudelteig selbst oder greifst zu einer schnellen Variante aus dem Kühlregal. Ganz nach Zeit- und Lust-Faktor.
Wichtig: Wer selbst im Wald auf Bärlauchjagd gehen will, sollte vorher beherzigen, dass es eine Verwechlungsgefahr mit den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen gibt. Worauf Sammlerinnen und Sammler achten müssen und wie man den „wilden Knoblauch“ sicher erkennt, haben wir hier zusammengefasst.
Zutaten: Ravioli mit Bärlauch-Ricotta-Füllung
Für die Füllung:
- 200 Gramm Ricotta
- 1 Bund frischer Bärlauch
- 2 bis 3 Esslöffel geriebener Parmesan
- Salz und Pfeffer
- optional: etwas Zitronenabrieb
Für den Nudelteig:
(optional, selbstgemacht):
- 200 Gramm Mehl (Type 405 oder 00)
- 2 Eier
- 1 Prise Salz
Alternativ:
- fertiger Nudelteig aus dem Kühlregal
Serviervorschlag:
- etwas Butter für braune Butter
- Parmesan
Zubereitung
Für den Nudelteig (falls du ihn selbst machen möchtest) Mehl auf die Arbeitsfläche geben, eine Mulde formen und die Eier sowie eine Prise Salz hineingeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten und anschließend in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen, gut trocken tupfen und fein hacken. Mit Ricotta und Parmesan vermengen und die Füllung mit Salz, Pfeffer und optional etwas Zitronenabrieb abschmecken.
Den Teig dünn ausrollen (oder eben alternativ den fertigen Teig verwenden und auslegen) und kleine Portionen der Füllung mit etwas Abstand darauf verteilen. Eine zweite Teigplatte darüberlegen, die Zwischenräume gut andrücken und die Ravioli ausschneiden. Die Ränder am Besten mit einer Gabel schön verschließen, damit die Füllung beim Kochen auch bleibt, wo sie sein soll. Anschließend die Ravioli in leicht siedendem Salzwasser etwa 3 bis 4 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen.
Beim Servieren, hast du natürlich freie Wahl - unser Tipp ist braune Butter: Dafür einfach etwas Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, bis sie leicht bräunt und ein nussiges Aroma entwickelt. Bitte währenddessen nicht rühren. Dabei karamellisieren die enthaltenen Milcheiweiße, genau das sorgt für den intensiven Geschmack, den man als „braune Butter“ kennt. Wichtig ist aber: Die Butter im Blick behalten, damit sie nicht verbrennt.
Die fertigen Ravioli vorsichtig abgießen und direkt in der braunen Butter schwenken. Zum Schluss mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen, sofort servieren und den Frühling spüren!



