Nürnberg - Ein fränkischer Klassiker unter den Rezepten darf an Ostern nicht fehlen: Das saftige Osterbrot mit Rosinen und Nüssen. Mit diesem Rezept gelingt auch Backneulingen das leckere Hefegebäck.

Es durftet herrlich und steht bei vielen Familien in Franken traditionell am Ostersonntag auf dem Frühstücktisch: Das Osterbrot. Das Hefegebäck kann pur, mit Marmelade oder etwas Honig genascht werden und passt perfekt zu Tee oder Kaffee.

Zutaten für ein Laib

  • 500 Gramm Weizenmehl
  • 80 Gramm Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Würfel frische Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
  • 250 Milliliter lauwarme Milch
  • 80 Gramm weiche Butter
  • 1 Ei
  • 100 Gramm Rosinen
  • 50 Gramm gehackte Mandeln

Für die Dekoration

  • Hagelzucker
  • Mandelsplitter

Zubereitung des typisch fränkischen Osterbrotes

Der Backofen wird auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizt. Zuerst wird die Hefe vorbereitet. Dazu wird sie in der lauwarmen Milch mit einem Teelöffel Zucker aufgelöst und etwa 10 Minuten stehen gelassen, bis sie schäumt. Dann werden Mehl, Zucker, Salz, Vanillezucker, Butter, Ei, Rosinen, gehackte Mandeln und die Hefemischung in eine Schüssel gegeben. Alles wird für circa 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verknetet. Nun muss der Teig gehen. Dafür sollte er an einem warmen Ort eine bis 1,5 Stunden ruhen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Dann wird der Teig zu einem ovalen Laib geformt und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt. Anschließend wird der Teig nochmals 20 bis 30 Minuten abgedeckt gehen gelassen. Danach wird der Laib mit etwas Milch oder verquirltem Ei bestrichen und Hagelzucker darüber gestreut. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze sollte das Osterbrot etwa 30 bis 35 Minuten backen, bis es goldbraun ist. Vor dem Anschneiden sollte das Gebäck komplett auskühlen. Kurz vor dem Servieren können Mandelsplitter oder Puderzucker über das Osterbrot gegeben werden.