Nürnberg - Kimchi zählt in Korea als Nationalgericht und ist dort unverzichtbar. Mit diesem einfachen Rezept gelingt dir das Fermentieren bestimmt.

Ob als Snack nebenher, als Topping auf dem Brot oder auch in warmen Gerichten wie Suppen: Kimchi ist auf viele Arten äußerst beliebt. Der scharf-saure Begleiter, der ausschließlich aus Gemüse, hauptsächlich aber aus Kohl besteht, dient auch als Upgrade für viele andere Speisen, beispielsweise in Pfannkuchen, auf Burgern, einem Grilled-Cheese-Sandwich oder anderem. Was du oft eher im asiatischen Supermarkt ergattern kannst, kannst du auch selbst zu Hause zubereiten. Wir erklären dir, wie‘s geht.

Zutaten: Das brauchst du für das Rezept für selbstgemachtes Kimchi

  • Einen Chinakohl
  • Zwei Karotten
  • Etwas Knoblauch und Ingwer
  • Einen Bund Lauchzwiebeln
  • Optional: Eine Chilischote

So gelingt die Zubereitung dieses Rezepts

Den Chinakohl in kleine Stücke schneiden und die Karotten raspeln. Knoblauch, Ingwer, Lauchzwiebeln und die Chilischote ebenfalls klein schneiden. Den Kohl mit Meersalz bestreuen und eine Stunde ziehen lassen. Wichtig ist hier, kein jodhaltiges Speisesalz zu nutzen, da die Fermentation sonst nicht funktioniert! Anschließend alle Zutaten mischen und in einen Fermentationsglas mit Gärungsdeckel geben.

Wichtig ist hierbei, dass das ganze luftdicht abgeschlossen ist und die Gase aber trotzdem durch den Gärungsdeckel austreten können, da das Ganze sonst explodiert. Zudem gilt es zu beachten, dass das Ganze immer von etwas Flüssigkeit bedeckt ist, da es sonst schnell schimmelt. Sollte die Flüssigkeit, die aus dem Gemüse, durch das Salz austritt, nicht reichen, einfach etwas Wasser mit Meersalz vermischen und dieses nachfüllen.

Das ganze für zirka drei Wochen an einem dunklen und nicht zu warmen Ort lagern und vor sich hin fermentieren lassen. Wenn es nach dieser Zeit noch nicht „sauer“ genug ist, einfach noch weiter stehen lassen. Wenn das Kimchi fertig ist, in ein verschließbares Glas umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. So hält es sich fast ein halbes Jahr.