München - Drei vierbeinige Reisende beschäftigten am späten Dienstagabend (8. September 2026) die Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof. Es folgte eine Übernachtung auf der Wache.

Eine Streife traf gegen 23.30 Uhr auf einen Mann, der mit drei augenscheinlich noch sehr jungen Hundewelpen unterwegs war. Aufgrund von Unstimmigkeiten wurden die Tiere zunächst in die Obhut der Bundespolizei genommen. Das berichtet die Bundespolizei am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

Der Mann aus Bornheim führte die drei Welpen gemeinsam in einer kleinen Transportbox mit sich und legte für die Tiere entsprechende Heimtierausweise vor. Im Rahmen der Überprüfung ergaben sich jedoch mehrere Unstimmigkeiten in Bezug auf die Herkunft der Tiere, die eine abschließende Klärung vor Ort nicht ermöglichten. Auch die Angaben des Mannes zur Herkunft und zum Erwerb der Hunde ließen weitere Fragen offen. Um insbesondere das Wohl der jungen Vierbeiner sicherzustellen und eine Prüfung durch die zuständige Behörde zu ermöglichen, wurden die drei Welpen vorübergehend von dem Mann getrennt.

Welpen vorerst „angemessen versorgt“

Bis zur Klärung sind die drei Vierbeiner bei der Bundespolizei gut aufgehoben. Auf der Dienststelle wurde für eine geeignete und sichere Unterbringung gesorgt. Decken, Futter und ausreichend Wasser standen ebenso bereit wie ein kleiner nächtlicher Ausflug an die frische Luft. Auch an Zuwendung mangelte es den jungen Gästen nicht: die Welpen zeigten sich gegenüber den Beamtinnen und Beamten ausgesprochen zutraulich und verschmust. Die notwendigen Streicheleinheiten gehörten deshalb selbstverständlich ebenfalls zum nächtlichen „Betreuungsprogramm“. Für die Bundespolizei stand zunächst im Vordergrund, dass die Tiere bis zur Klärung ihrer Herkunft und ihres weiteren Verbleibs sicher und angemessen versorgt sind.