Selb - Ein 45-Jähriger ist in Franken mit seinem Rottweiler unterwegs, als plötzlich ein Mann mit einem Messer auf das Tier losgeht. Der Hund wird verletzt - nun ermittelt die Polizei.

In Selb soll ein 28 Jahre alter Mann unvermittelt auf einen Rottweiler eingestochen haben. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend in der Ludwigstraße. Der Hundebesitzer war dort mit seinem dreijährigen Rottweiler unterwegs. Als er sich in einem Hinterhof nach seinem Tier umsah, bemerkte er laut Informationen der Polizei Oberfranken einen Mann, der ihm und dem Hund offenbar gefolgt war und nun unvermittelt mit einem Messer in die linke Seite des Tieres stach. Der Besitzer rief seinen Hund sofort zu sich, während sich der Tatverdächtige zunächst flüchtete.

Aufgrund der Beschreibung konnten die Beamten den 28-Jährigen aber wenig später an seiner Wohnanschrift ausfindig machen, wie es weiter in dem Bericht heißt. Diese befand sich unweit des Tatortes. Nach Angaben der Polizei war der Mann erheblich alkoholisiert.

Warum er den Rottweiler angegriffen haben soll, ist bislang unklar. Der verletzte Hund wurde unmittelbar tierärztlich versorgt. Nach einer ersten Einschätzung wird der Rottweiler den Stich wohl voraussichtlich überleben.

Die Polizeiinspektion Marktredwitz ermittelt nun gegen den 28-Jährigen wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz.


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