
Ob mit Tomatensoße, Frischkäse, Mozzarella, frischem Gemüse, Lachs, Oliven oder Burrata: Ist der Pinsa-Teig erstmal gemacht, kannst du beim Belag deiner Fantasie freien Lauf lassen. Dabei kannst du dich an der jeweils aktuellen Saison orientieren oder bleibst bei deinem Lieblingsgeschmack. Hier gilt die Devise: Probieren geht über Studieren. Für den Teig brauchst du zwar drei verschiedene Mehlsorten, die Anschaffung lohnt sich aber auf jeden Fall. Der Unterschied zur herkömmlichen Pizza ist, dass die klassische Pizza nur aus Weizenmehl besteht und meistens rund ist. Für Pinsa wird eine Mischung aus Weizen-, Reis- und Sojamehl oder Kichererbsenmehl verwendet. Auch die Form unterscheidet sich bei Pinsa.
Die Zutaten für vier Stücke:
- 400 Gramm Pizza-Mehl
- 100 Gramm Reismehl
- 30 Gramm Sojamehl oder Kichererbsenmehl
- 5 Gramm frische Hefe
- 300 Milliliter kaltes Wasser
- 50 Milliliter Olivenöl
- 7 Gramm Salz
- Etwas Mehl für die Arbeitsplatte
Du benötigst außerdem einen Knethaken mit einem Rührgerät.
Die Zubereitung:
Das Rezept ist an sich einfach. Ein bisschen Vorbereitung und Kreativität beim Belegen ist dennoch gefragt. Außerdem musst du etwas geduldig sein, da der Teig Zeit braucht, um zu ruhen. Für die Pinsa die Mehle in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Hefe zerbröckelt gemeinsam mit Wasser hinzufügen und den Teig für ein paar Minuten mit dem Knethaken eines (Hand-)Rührgeräts verkneten. Das Olivenöl und Salz zum Teig geben und für weitere zwei Minuten verkneten. Nun den Teig mit einem Küchentuch abdecken und für rund eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Im Anschluss das Gemisch für mindestens 24 Stunden in den Kühlschrank legen.
Am nächsten Tag kannst du den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche verteilen und in vier gleichgroße Teile schneiden. Jedes Stück zu einer Kugel formen und erneut für eine Stunde ruhen lassen.
Den Backofen nun auf 230 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, zwei Teigstücke darauf legen und diese mit den Fingern zu zwei 30 Zentimeter langen Fladen formen. Bevor die Pinsa in den Ofen kommt, kannst du sie ganz nach deinem Geschmack belegen. Beispielsweise mit Tomatensoße, Mozzarella, Oliven und Rucola oder mit Salami.


