
Im fiktiven niederbayerischen Dorf Niederkaltenkirchen repräsentiert er die exekutive Gewalt: Franz Eberhofer. Der grantige Dorfpolizist hat sich zur absoluten Kultfigur gemausert. Erdacht wurde er von der Autorin Rita Falk, befeuert wurde der Hype durch mittlerweile neun Filme. Bald kommt der zehnte Film in die Kinos, und das war trotz des großen Erfolgs nicht immer selbstverständlich.
Denn zwischenzeitlich hatten sich Autorin Rita Falk und die Filmemacher gründlich überworfen. Zu sehr hatten sich die Filme von der Buchvorlage entfernt. Mittlerweile scheint man sich wieder einig geworden zu sein, denn der neue Film soll schon in diesem Sommer kommen.
„Steckerlfischfiasko“: Der zehnte Eberhofer-Film ist Band 12
Tatsächlich umfasst die Buchreihe mehr Bände, als es Filme gibt. „Steckerlfischfiasko“ ist bereits der zwölfte Krimi, den Rita Falk rund um Franz Eberhofer veröffentlichte, er erschien im Oktober 2023. Band 13, „Apfelstrudel-Alibi“, folgte im Oktober 2025.
Zumindest gebremst haben die Differenzen zwischen Autorin und Filmemacher den Fluss der Eberhofer-Filme. Drei Jahre mussten sich die Fans gedulden, aber im Sommer 2026 ist es wieder so weit.
Trailer und Kinostart: Wann kommt „Steckerlfischfiasko“?
Vier Tage, nachdem der Trailer auf YouTube erschien, hat er bereits knapp 600.000 Aufrufe, die Spannung und Vorfreude der Fans ist ungebrochen. „Endlich wieder ein neuer Eberhofer“, schreibt ein Kommentator, ein anderer reagiert gar mit einem Stoßgebet: „Gott sei Dank geht‘s weiter.“ Der Kinostart ist im Trailer ersichtlich: Am 13. August 2026 geht es los.
„Steckerlfischfiasko“: Worum geht es im neuen Eberhofer-Film?
Niederkaltenkirchen ist gespalten. Zwischen alteingesessenen Dörflern und zugezogenen Schickimickis. Als dann der lokale „Steckerlfischkönig“ tot im brandneuen Golfclub aufgefunden wird, ist die Aufregung groß.
Kein Problem eigentlich für einen routinierten Ermittler wie Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel). Doch das private Chaos, das sich um den grantigen Dorfcop ausbreitet, macht ihm das Leben nicht gerade leichter. Ausgerechnet jetzt ist der Birkenberger Rudi (Simon Schwarz), sein bester Freund und ehemaliger Partner, auf einem selbstgewählten Hygiene-Experimentaltrip. Ausgerechnet jetzt ist seine Oma (Enzi Fuchs, mittlerweile 89 Jahre!) auf Kur. Und ausgerechnet jetzt muss seine Susi (Lisa Maria Potthoff) als Bürgermeisterin kandidieren.
Was den amtierenden Rathausvorstand nicht gerade entspannter macht. Nebenbei entwickelt der Steckerlfischfall shakespearesche Ausmaße. Denn die Ermittlungen führen mitten in eine ausgewachsene Familienfehde zwischen zwei verfeindeten Volksfestclans.


