
Wer schon die ersten drei Metroid-Prime-Teile gezockt hat, weiß: Die Scan-Datenbank ist mehr als nur Fleißarbeit. Sie liefert Hintergrundwissen zur Spielwelt, Hinweise auf Schwachstellen von Gegnern und ist Voraussetzung dafür, das Spiel zu 100% durchzuspielen. In Metroid Prime 4: Beyond auf der Nintendo Switch 2 ist das nicht anders - mit einem entscheidenden Haken: Etliche Einträge lassen sich nur ein einziges Mal scannen. Wer den Moment verpasst, verliert den Eintrag für immer. Damit das nicht passiert, helfen diese acht praktischen Regeln.
Regel 1 für Metroid Prime 4: Vor jedem Bosskampf zuerst scannen, dann schießen
Das ist die wichtigste Regel überhaupt. Bosse und Minibosse tauchen in Metroid Prime 4 auf der Nintendo Switch 2 nur ein einziges Mal auf. Wer sofort angreift, statt vorher den Scan-Visor zu aktivieren, hat den Eintrag unwiederbringlich verloren. Deshalb gilt: Sobald man eine Bosskampf-Arena betritt, sofort den Scan-Visor zücken und den Gegner scannen, bevor auch nur der erste Schuss fällt.
Regel 2 für Metroid Prime 4: Jeden neuen Raum zuerst im Scan-Visor betreten
Es kostet nur wenige Sekunden, beim Betreten eines neuen Raums kurz in den Scan-Visor zu wechseln. Scan-fähige Objekte leuchten farbig auf - orange für noch nicht gescannte, rot für besonders wichtige Einträge. So verpasst man keine Lore-Terminals, Alien-Inschriften oder Kreaturen, die nur in bestimmten Räumen in Metroid Prime 4 vorkommen.
Regel 3 für Metroid Prime 4: Lore-Terminals sofort scannen
In vielen Räumen gibt es Terminals mit Hintergrundgeschichte. Diese sind oft an bestimmte Story-Fortschritte gebunden und können nach einem bestimmten Punkt im Spiel verschwinden. Daher gilt: Lore-Terminals immer sofort scannen, wenn sie auftauchen. Die Texte kann man später in Ruhe in der Datenbank von Metroid Prime 4 nachlesen.
Regel 4 für Metroid Prime 4: Jede Kreatur in jeder neuen Form scannen
Manche Gegner kommen in verschiedenen Varianten in Metroid Prime 4 vor - etwa durch unterschiedliche Elemente oder Mutationen. Jede Variante hat einen eigenen Datenbank-Eintrag. Wer nur die erste Version scannt und spätere Varianten ignoriert, hat Lücken in der Datenbank. Kurz den Scan-Visor draufhalten lohnt sich daher immer.
Regel 5 für Metroid Prime 4: Umgebungsscans nicht vergessen
Nicht nur Gegner und Terminals sind scan-fähig. Auch Pflanzen, Gesteinsformationen, Maschinen und architektonische Details liefern Datenbank-Einträge in Metroid Prime 4. Diese Umgebungsscans sind zwar meistens nicht missbar, aber wer sie konsequent mitnimmt, spart sich später mühsames Backtracking.
Regel 6 für Metroid Prime 4: Vor dem Verlassen eines Gebiets die Datenbank prüfen
Bevor man ein Gebiet in Metroid Prime 4 endgültig verlässt - etwa weil die Story einen weitertreibt - lohnt ein kurzer Blick in die Scan-Datenbank. Gibt es Lücken in der Kategorie des aktuellen Gebiets? Dann lieber noch einmal umdrehen. Denn nicht in jedes Gebiet kann man später problemlos zurückkehren.
Regel 7 für Metroid Prime 4: Im Zweifelsfall doppelt scannen
Es gibt keinen Nachteil fürs erneute Scannen in Metroid Prime 4. Wer sich unsicher ist, ob ein Objekt schon erfasst wurde, scannt einfach noch einmal. Bereits registrierte Einträge werden als solche angezeigt. Das kostet eine Sekunde, spart aber potenziell einen komplett verlorenen Eintrag.
Regel 8 für Metroid Prime 4: Zweiten Spielstand als Backup anlegen
Wer auf Nummer sicher gehen will, legt vor kritischen Story-Abschnitten von Metroid Prime 4 einen zweiten Speicherstand an. So kann man im Notfall zurückspringen, falls ein wichtiger Scan doch verpasst wurde. Besonders vor den letzten Abschnitten des Spiels ist das empfehlenswert, da dort mehrere missbare Einträge auf einmal auftauchen können.
Fazit: Der Scan-Visor ist die mächtigste Waffe in Metroid Prime 4
Wer diese acht Regeln beherzigt, kommt der kompletten Scan-Datenbank in Metroid Prime 4: Beyond deutlich näher - und verpasst keinen der einmaligen Einträge. Der Scan-Visor ist nicht nur ein Werkzeug für Sammler, sondern liefert auch handfeste Gameplay-Vorteile: Schwachstellen von Bossen, Hinweise auf versteckte Wege und ein tieferes Verständnis der Spielwelt.


