Nürnberg - Der Festivalsommer ist vorbei, für die meisten Veranstalter laufen die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe bereits auf Hochtouren. So auch beim Rock im Park: Die Organisatoren haben neue Bands für 2027 angekündigt.

Zum Abschluss des ersten Festivaltages des Rock im Park 2026 gab es für die Fans eine ganz besondere Überraschung: Der erste Headliner für die kommende Ausgabe wurde angekündigt - Blink 182 spielen 2027 auf dem Nürnberger Zeppelinfeld.

„They are Coming...“ schrieben die Veranstalter des Rock im Park und des Schwester-Events Rock am Ring unter den dazugehörigen Beitrag auf Instagram, kurz nachdem sie die Bombe auch beim Publikum auf dem Zeppelinfeld haben Platzen lassen: Die Parkrocker begrüßten die fulminanten Neuigkeiten mit tosendem Beifall.

Und auch jetzt, einige Wochen später, machen es die Festival-Organisatoren spannend. Schon einen Tag vor Ankündigung der neuen Acts wurde ein Video auf Instagram veröffentlicht, in welchem Jan Dirk Poggemann und Ingo Knollmann, zwei Mitglieder der Band Donots, auf einem Kassettenrekorder schon mal reinhören dürfen, was Festivalgänger und -gängerinnen nächstes Jahr erwartet. Allerdings mit Kopfhörern, nur hörbar für die beiden Donots-Member. Sie zeigen sich in dem Reel sichtlich überrascht und euphorisch: „Ich werd‘ irre - habe nicht damit gerechnet, diese Band nochmal live zu sehen“, lautet Knollmanns Kommentar.

Am Dienstag, 15. September gegen 15 Uhr war es dann soweit: Die Veranstalter kündigen den nächsten Schwung neuer Bands fürs 2027er Line-up an. Rock im Park Besucher können sich zwischen dem 4. und dem 7. Juni auf Die Toten Hosen, Turnstile, Faith No More, Bad Religion, Bullet For My Valentine, I Prevail, Nothing But Thieves, Orbit Culture sowie Ski Aggu freuen. Zudem spielen am Samstag Parkway Drive, Bring Me The Horizon, Evanescence, Amon Amarth, Arch Enemy, Imminence, Lorna Shore und Motionless in White. Am Sonntag spielen dann Headliner Blink-182 gemeinsam mit The Prodigy, Billy Talent, Falling In Reverse, Beartooth, Donots, Poppy, Simple Plan und Trailerpark.

Dabei wird es allerdings nicht bleiben, das letzte Line-up umfasste mehr als 70 Bands. Man darf also gespannt sein, mit welchen Namen aus Rock, Metal und Hiphop die Rock im Park Veranstalter noch aufwarten, um die Fans zum Kauf der Tickets zu animieren. Diese sorgten bereits direkt zu Beginn des Vorverkaufsstarts wieder für Unmut unter den Parkrockern: Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es auch diesmal verschiedene Preisstufen. Nach wenigen Minuten waren die Karten der Preisstufe eins, der günstigsten Kategorie, bereits weg. Kostenpunkt für ein Wochenende-Festivalticket inklusive Camping in dieser Klasse: 258 Euro. So lag der Preis zehn Euro höher als für 2026.