Nürnberg - Trotz steigender Reisekosten bleibt der Flughafen Nürnberg in den Pfingstferien stark gebucht. Rund 283.000 Passagiere starten ab Nordbayern in die Ferien. Ein Ziel sticht dabei besonders heraus.

Urlaub kostet mehr als noch vor einigen Jahren - das merken viele Reisende spätestens bei der Recherche. Gestiegene Treibstoffpreise infolge des Konflikts der USA mit dem Iran haben Flugreisen teurer gemacht. Dennoch: Die Nachfrage am Albrecht Dürer Airport Nürnberg bleibt stabil und liegt sogar leicht über dem Vorjahresniveau.

Insgesamt werden in den Pfingstferien rund 283.000 Passagiere am Nürnberger Flughafen erwartet, wie der Albrecht Dürer Airport in einer Pressemitteilung erklärt. Geplant seien etwa 1840 Starts und Landungen.

Flughafen Nürnberg: Das sind die beliebtesten Urlaubsziele in den Pfingstferien 2026

Das beliebteste Urlaubsziel am Flughafen Nürnberg ist in diesem Jahr wieder Antalya - rund 51.000 Reisende zieht es in die türkische Küstenregion. Auf Platz zwei folgt Mallorca mit mehr als 36.000 Passagieren. Die Baleareninsel bleibt ein Klassiker auch für Franken. „Stark nachgefragt sind zudem Istanbul als bedeutender Hub von Turkish Airlines sowie das ägyptische Ferienziel Hurghada“, so der Flughafen.

Eine besondere Rolle spielt auch Frankfurt: Über 23.000 Umsteiger nutzen die Verbindung ins Lufthansa-Drehkreuz, um von dort in alle Welt weiterzufliegen. Insgesamt stehen in den Pfingstferien rund 55 Nonstop-Ziele zur Auswahl, darunter viele Destinationen in Spanien, Italien und Griechenland.

Gepäck-Revolution: Neuerung an der Sicherheitskontrolle am Flughafen Nürnberg

Wer in Nürnberg in den Flieger steigt, bekommt in diesem Jahr eine wichtige Neuerung mit: Der Airport hat nämlich seine Sicherheitskontrolle modernisiert. „Dank der neuen CT-Scanner kann das Handgepäck von allen Seiten durchleuchtet werden“, wie der Flughafen Angang Mai erklärte. Dadurch müssen Laptops, Tablets und Smartphones nicht mehr aus dem Handgepäck genommen werden. Auch die berüchtigte 100-Milliliter-Regel für Flüssigkeiten entfällt: Auslaufsichere Behälter mit bis zu zwei Litern Inhalt dürfen jetzt mit durch die Kontrolle. Auch müssen Flüssigkeiten nicht mehr in transparenten Plastikbeuteln verstaut werden.

Einzige Ausnahme: Offene Behälter wie Coffee-to-go-Becher sind weiterhin nicht erlaubt, sie müssen vor der Kontrolle entsorgt werden.

Die neuen Spuren ermöglichen außerdem, dass Reisende sich beim Beladen der Wannen gegenseitig überholen können. Das soll die Wartezeiten spürbar verkürzen, wie der Airport erklärte.