Nürnberg - Gute Nachrichten für Passagiere: Am Flughafen Nürnberg wird die Sicherheitskontrolle dank einer neuen Scan-Technik jetzt deutlich entspannter. Was sich konkret ändert.

Wer schon einmal am Flughafen an der Sicherheitskontrolle stand, kennt den Stress: Schnell alle Geräte aus dem Handgepäck holen, alles wieder neu verstauen und dabei die Schlange hinter sich immer länger werden sehen. Für viele der stressigste Part der Urlaubsreise.

Am Flughafen Nürnberg gelten bei der Sicherheitskontrolle nun neue Regeln, die das Leben für Passagiere deutlich einfacher machen sollen. Nach der Umstellung auf moderne CT-Technik dürfen Flüssigkeiten, Gele und elektronische Geräte wie Laptops, Tablets oder Smartphones im Handgepäck bleiben, wie der Airport mitteilte.

„Dank der neuen CT-Scanner kann das Handgepäck von allen Seiten durchleuchtet werden“, erklärt der Airport am Freitag in einer Pressemitteilung.

100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten entfällt: Das gilt jetzt am Airport Nürnberg

Demnach entfällt auch die bislang geltende 100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten. Künftig dürfen Reisende auslaufsichere Behälter mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern durch die Sicherheitskontrolle mitnehmen. Auch müssen Flüssigkeiten nicht mehr in transparenten Plastikbeuteln verstaut werden.

„Die Vorgaben zu Umfang und Größe der Handgepäckstücke der jeweiligen Airline gelten dabei natürlich weiterhin“, stellt der Flughafen Nürnberg aber klar.

Nicht erlaubt bleiben jedoch offene oder nicht auslaufsichere Behälter wie Coffee-to-go-Becher. Diese könnten von den Anlagen nicht kontrolliert werden und müssten vor der Sicherheitskontrolle entsorgt werden.

Überholen möglich: Weniger Wartezeiten am Flughafen Nürnberg

Ein weiterer Vorteil für Reisende: Jede Kontrollspur verfügt nun über mehrere Ablagepositionen zum Beladen der Wannen für die persönlichen Gegenstände wie Jacken, Rucksäcke und Co. Nach Angaben des Flughafens sollen diese neuen Kontrollspuren auch für kürzere Wartezeiten sorgen. So könnten sich Passagiere beim Beladen der Wannen gegenseitig überholen, wenn einzelne Reisende mehr Zeit benötigten.