Nürnberg - Eine Auswertung des Tourismusverbandes Franken zeigt: Die Region ist beliebt. In den ersten drei Monaten des Jahres stieg die Zahl der Gäste und der Übernachtungen. Welche Orte als Urlaubsziel besonders beliebt sind.

Wohnen, wo andere Urlaub machen – für die Menschen, die in Franken leben, gilt dieses geflügelte Wort, denn die aktuelle Auswertung des Tourismusverbands Franken zieht für die ersten Monate des Jahres in Sachen Urlaubsregion ein positives Fazit.

Demnach stiegen die Gästeübernachtungen in Franken von Januar bis März 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent, die Gästeankünfte sogar um 5,1 Prozent. Bei der Steigerung der Gäste-Übernachtungen liegt Franken damit, laut einer Pressemitteilung des Tourismusverbandes, noch vor den anderen bayerischen Top-Tourismusregionen – Oberbayern-München, Ostbayern sowie Allgäu/Bayerisch-Schwaben.

Der Tourismus fungiert dabei auch als Wirtschaftsfaktor und sichert Arbeitsplätze in der Region. „Gleichzeitig kommen viele touristische Angebote – von Veranstaltungen über Rad- und Wanderwege bis hin zu kulturellen Einrichtungen – auch der lokalen Bevölkerung zugute“, so der Tourismusverband weiter.

Rund 85 Prozent der Gäste in Franken kommen aus Deutschland. 2026 könnte der Urlaub im Heimatland nochmal deutlich beliebter werden, weil Flüge durch den Kerosinmangel teurer werden und einige sonst beliebte Urlaubsregionen mit den Folgen von geopolitischen Unsicherheiten zu kämpfen haben.

Urlaubsziel Franken: Diese Orten in der Region sind unter Reisenden beliebt

Der Tourismusverband hat auch ausgewertet, welche Orte in Franken bei Reisenden besonders beliebt sind:

  • Platz 15: Haßberge
  • Platz 14: Coburg Rennsteig
  • Platz 13: Obermain Jura
  • Platz 12: Frankenwald
  • Platz 11: Fränkisches Seenland
  • Platz 10: Nürnberger Land
  • Platz 9: Fränkische Schweiz
  • Platz 8: Naturpark Altmühltal
  • Platz 7: Spessart-Mainland
  • Platz 6: Romantisches Franken - vom Naturpark Frankenhöhe zur Romantischen Straße
  • Platz 5: Rhön
  • Platz 4: Fichtelgebirge
  • Platz 3: Steigerwald
  • Platz 2: Fränkisches Weinland
  • Platz 1: Städteregion Nürnberg

Hinweis: Die Zahlen beziehen sich auf die Ankunft von Gästen im Zeitraum Januar bis März 2026.

Doch auch für Franken bleibt der Blick in die Zukunft herausfordernd, heißt es vom Tourismusverband abschließend: „Inflation, steigende Energiepreise sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Lage wirken sich weiterhin auf das Reiseverhalten der Menschen aus.“ Zudem sei ein Trend hin zu kurzfristigeren Buchungsentscheidungen zu beobachten, was sichere Prognosen erschwere.