
„Ich bin ein Bauer im Körper einer Prinzessin“ - so beschreibt sich Tamara Luber aus Nürnberg selbst. Doch was der 32-Jährigen derzeit fehlt, ist der Partner fürs Leben. Deswegen hat sie sich für die Teilnahme beim Dating-Format „First Dates Hotel“ entschieden. Die erste Folge der neuen Staffel wird am Montag (20. April) zur Primetime bei Vox ausgestrahlt.
Im Gespräch mit dieser Redaktion erklärt die gebürtige Nürnbergerin, die als Assistenz der Geschäftsleitung für zwei hiesige Nachtclubs arbeitet, sie sei selbst großer Fan des Dating-Formats, weil es nicht „so trashig“ sei. Mit ihrer Teilnahme wolle sie keine Follower bei Instagram generieren oder zum nächsten Reality-Sternchen aufsteigen. Vielmehr wollte sie herausfinden, ob es in der Sendung gelingt, einen Partner zu finden, der ihren Erwartungen entspricht. In Nürnberg sei ihr das bisher nicht gelungen.
„Wichtig ist mir, dass er mich zum Lachen bringen kann“, erklärt die 32-Jährige im Gespräch. Sie selbst lache viel, Humor sei ihr wichtig. Auch reise- und abenteuerlustig sollte ein perfekter Partner sein. Aber Luber hat auch eine klare Vision für die Zukunft: „In fünf Jahren habe ich einen Mann, zwei Kinder und bin verheiratet.“ Jemanden für eine ernste, verbindliche Beziehung zu finden, sei schwer, sagt die 32-Jährige. Auch der Mann an ihrer Seite sollte wissen, was er will, soll bester Freund und Partner zugleich sein.
Um ein geeignetes Date finden zu können, musste Luber zu Beginn des Bewerbungsprozesses eine Reihe an Fragen beantworten. Bereits vor zwei Jahren sollte sie eigentlich bei dem Dating-Format dabei sein, doch dann sagte ihr Blind Date überraschend ab. Auf die Schnelle ließ sich kein passender Ersatz mehr finden und Luber nahm doch nicht teil. Die Verantwortlichen der Sendung hätten ihr aber nahegelegt, es nochmal zu versuchen. Beim zweiten Anlauf klappte es: Im August 2025 war Luber für rund eine Woche für die Dreharbeiten der Sendung auf Mallorca.
In dieser Zeit gilt für die Teilnehmenden übrigens ein strenges Handyverbot, berichtet die 32-Jährige. Nur zweimal durfte sie ihren „Telefon-Jocker“, ihre Cousine, anrufen, um ihr von den Erfahrungen zu berichten.
Ein Punkt habe ihr im Voraus am meisten Sorgen gemacht: der Wohnort. „Ich liebe mein Nürnberg“, sagt Luber. Für einen Umzug müsste viel passieren. „Aber ich sag niemals nie“, fügt sie hinzu.
Wie ihr Blind Date auf Mallorca genau gelaufen ist, ob sie ihre große Liebe gefunden hat und ob ein Umzug nötig wird, darüber darf Luber vor der Ausstrahlung der Sendung nicht sprechen. Grundsätzlich aber resümiert sie, es sei eine „mega Erfahrung“ gewesen. Auch anderen Singles würde sie die Teilnahme empfehlen.
Teilnahme bei „First Dates Hotel“: Roland Trettl „ist in echt noch sympathischer und cooler als im TV“
Die vielen Kameras während der Dreharbeiten seien am Anfang ungewohnt gewesen. „Aber das vergisst du“, sagt Luber. Es gäbe kein Drehbuch, keiner wisse, was passiert. Eine geskriptete Show wäre nichts für sie gewesen, so die 32-Jährige. Auch das Team sei überragend und locker gewesen. Sie habe das Gefühl gehabt, man kenne sich schon seit zehn Jahren. Über Moderator und Gastgeber Roland Trettl sagt Luber: „Er ist in echt noch sympathischer und cooler als im TV.“
Die erste Folge der neuen Staffel hat Luber selbst noch nicht gesehen. Nur ganz kurz habe sie in die ersten Minuten reingespitzt, weil sie die Aufregung nicht mehr ausgehalten habe. Zweimal sei sie zu Beginn zu sehen. „In einer Einstellung sitze ich wie eine Oma in einem Schaukelstuhl und lese“, berichtet sie. Für Montag hat sie Familie und Freunde zum großen Public Viewing eingeladen. 150 Gäste erwartet sie nach eigener Aussage. Die Reaktionen aus ihrem Umfeld auf die Teilnahme an der Dating-Show seien überwiegend positiv gewesen. „Alle haben es gefeiert“, berichtet Luber.
Wie ein kleines Kind kurz vor seinem Geburtstag zähle sie nun die Nächte bis zur Ausstrahlung am Montag. „Ich bin voll aufgeregt“, sagt die 32-Jährige. Sorge davor, wie sie rüberkommen werde in der Sendung, habe sie aber keine. „Ich habe mich nicht verstellt.“
Das Format „First Dates Hotel“ basiert auf dem Format „First Dates - ein Tisch für zwei“, in dem sich Singles zu einem Blind Date in einem Restaurant treffen und den Abend miteinander verbringen. Im Anschluss entscheiden sie, ob sie sich nochmal wiedersehen wollen oder nicht. Das Konzept in „First Dates Hotel“ ist ähnlich, nur halten sich die Singles hier mehrere Tage in einem Hotel auf und reisen dafür nach Mallorca.

