
Sie ist ein Phänomen der Thriller-Szene: Freida McFadden. Derzeit werden ihre Bücher sogar verfilmt, „The Housemaid“ wurde bereits zum Kinoerfolg. McFadden hat einen enormen Output an Büchern. Obwohl 2026 wieder eine ganze Reihe an deutschsprachigen Ausgaben in die hiesigen Buchläden kommen, hinken die Übersetzungen den Originalen noch immer hinterher.
Werfen wir einen Blick auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, wird ihre Beliebtheit gerade bei den deutschsprachigen Leserinnen und Lesern noch deutlicher. Derzeit rangieren acht ihrer Bücher auf den Bestsellerlisten Paperback und Taschenbuch, unter anderem „Wenn sie wüsste“ seit sage und schreibe 93 Wochen. Zuletzt stieg „Die Ehefrau“ direkt auf Platz 1 der Liste Paperback ein und hält sich dort nun schon in der zweiten Woche.
Sara Cohen: Wer verbirgt sich hinter Freida McFadden?
Seit dem Beginn ihrer Autorinnenkarriere schreibt sie hinter dem Pseudonym „Freida McFadden“. Bei öffentlichen Auftritten trug sie sogar eine Perücke. Und das über 23 Jahre hinweg. Jetzt hat sie in einem Interview mit der USA Today ihre wahre Identität enthüllt und die Gründe für das Versteckspiel genannt. Und warum sie nun mit der Wahrheit herauskommt.
„Ich bin es leid, dass die Menschen darüber debattieren, ob ich eine echte Person bin, oder drei Männer. Ich bin eine echte Person mit einer echten Identität und habe nichts zu verbergen“, so Sara Cohen im Interview.
Als Sara Cohen mit dem Schreiben begann, arbeitete sie eigentlich als Ärztin für Gehirnstörungen. Um Komplikationen mit der Arbeit zu vermeiden, erfand sie ein Pseudonym.
Ihr Ziel sei es gewesen, solange ein Geheimnis um ihre Identität zu machen, bis sie bereit wäre, ihren Beruf als Ärztin aufzugeben. 2023 gab sie ihre Vollzeitstelle als Medizinerin auf, und jetzt sei für sie endlich der Zeitpunkt gekommen, ihren wahren Namen öffentlich zu machen.
Ab jetzt keine Bücher mehr von Freida McFadden?
Obwohl ihr echter Name nun in der Öffentlichkeit bekannt ist, will Sara Cohen ihre Bücher auch in Zukunft als Freida McFadden veröffentlichen. In erster Linie ginge es ihr darum, die Gerüchteküche um ihre Person abzustellen und den Spekulationen Einhalt zu gebieten. „Einige davon waren schon sehr abwegig“, erklärte sie im Interview schmunzelnd.


