Nürnberg - Jede Woche aktualisiert der SPIEGEL seine renommierten Bestsellerlisten. In der Woche vom 16. bis 22. April gibt es Bewegung auf den Spitzenplätzen, zwei frühere Platz 1 Bestseller stehen wieder ganz oben.

Egal, ob du nach dem nächsten Lieblingsbuch für dich selbst oder einem Buch als Geschenk suchst, die Bestsellerlisten vom SPIEGEL sind immer ein guter Anhaltspunkt. Hier findest du die beliebtesten Bücher, neue Hypes direkt nach der Veröffentlichung und heißersehnte Fortsetzungen.

Wir stellen dir die jeweiligen Spitzenreiter, die absoluten Bestseller der Kategorie Belletristik vor. In der Woche vom 16. bis 22. April gibt es auf den ersten Rängen zwei neue, alte Plätze1 und einen Thriller, der sich nun schon in der dritten Woche ganz oben hält.


Info

Auf unserer Themenseite gibt es immer die aktuellsten Infos zu den Entwicklungen auf den Bestsellerlisten von SPIEGEL und Co:

Neues auf den Bestsellerlisten

Aktuelle SPIEGEL-Bestseller

Wir steigen direkt mit den Bestsellerlisten vom SPIEGEL ein. Die Listen sind einerseits nach ihrer Bindung, andererseits nach Belletristik, Sachbuch, Ratgeber und Kinder- und Jugendbüchern unterteilt. Für uns interessant: Die SPIEGEL-Bestsellerlisten Belletristik.

SPIEGEL-Bestseller Hardcover am 16. April: „Ghost Stories“ von Siri Hustvedt

„Ein Buch der Erinnerung“ ist der Untertitel dieses Romans von Siri Hustvedt. Sie und ihr Mann Paul Auster galten als legendäres Autorenpaar aus Brookyln, bis Paul Auster 2024 verstarb. Mit „Ghost Stories“ schaffte sie ein Werk der Erinnerung über die gemeinsame Geschichte. Und die Faszination mit diesem Werk scheint bei den Leserinnen und Lesern nicht abzureißen, denn obwohl „Ghost Stories“ seinen Platz 1 auf der SPIEGEL-Bestsellerliste Hardcover schon einmal abgeben musste, steht das Buch jetzt wieder ganz oben auf der Liste.

Vor seinem Tod sagt Paul Auster seiner Frau, er wolle für sie ein Geist werden. Für Siri Hustvedt hat das funktioniert. Sie trägt seine Jacke, glaubt, seine Zigarillos zu riechen und liest seine Bücher immer wieder. Kurz gesagt, seine Präsenz ist für sie dauerhaft spürbar. 43 Jahre sind die Liebesbriefe alt, die Siri ihm geschrieben hatte, jetzt liest sie auch diese zum ersten Mal erneut.

Der unmögliche Wunsch, Paul wieder zum Leben zu erwecken, ist die Grundlage dieses Buchs. Er selbst kommt in Briefen zu Wort, die er in den Monaten vor seinem Tod verfasst hatte.

„Ghost Stories“

von Siri Hustvedt

  • übersetzt von Uli Aumüller und Grete Osterwald
  • 400 Seiten
  • Rowohlt Hardcover
  • ISBN: 978-3-498-00788-1
  • 25 Euro

SPIEGEL-Platz-1-Bestseller Paperback: „Die Ehefrau“ von Freida McFadden

Direkt nach Erscheinung der neue Thriller von Freida McFadden direkt auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste Paperback ein. Jetzt steht „Die Ehefrau“ in der dritten Woche ganz oben auf der Bestsellerliste.

Sylvia Robinson ist eine private Pflegekraft. Ihre neue Patientin heißt Victoria Barnett, sie soll sich rund um die Uhr um die Dame kümmern. Seit einem Unfall kann die Patientin weder gehen noch sprechen.

Doch etwas kommt Sylvia komisch vor. Ist ihre Patientin wirklich so hilflos, wie es den Anschein hat? Als Sylvia Victorias Tagebuch findet, kann sie nicht umhin, darin zu lesen. Doch was sie jetzt herausfindet, hätte sie sich in ihren düstersten Träumen nicht vorstellen können.

„Die Ehefrau“

von Freida McFadden

übersetzt von Frank Dabrock

  • 416 Seiten
  • Heyne
  • ISBN: 978-3-453-42810-2
  • 17 Euro

SPIEGEL-Bestseller Taschenbuch: „Die Känguru-Rebellion“ von Marc-Uwe Kling

Horror-Queen plus Thriller-König ergibt? Ein Bestseller-Duo, wenig überraschend. Annika Strauss hat sich durch ihrer Mitwirkung bei zahlreichen Horror-Filmproduktionen den Beinamen „German Screamqueen“ redlich verdient. Gemeinsam mit Sebastian Fitzek hat sich nun einen psychologischen Horror-Thriller geschrieben. „REM“ landete aus dem Stand auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste Taschenbuch, und auch wenn es zwischenzeitlich seine Topplatzierung aufgeben musste, steht das Buch in seiner vierten Woche auf der Liste wieder ganz oben.

Als Alysee vier Jahre alt ist, verliert sie ihren Vater. Das ist schon schlimm genug, doch die letzte Erinnerung an ihn verfolgt sie ihr ganzes Leben. Panisch flehte ihr Vater sie an, wach zu bleiben, nicht einzuschlafen - doch das kleine Mädchen konnte die Augen nicht länger offen halten. Und als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater nicht nur tot, sondern bestialisch ermordet worden.

Ihre Mutter, die bereits Jahre zuvor starb, hat Alysee nie kennengelernt, und so wächst sie bei ihrem besten Freund in einer Pflegefamilie auf.

Einige Jahre später erfährt Alysee von einem Erbe, das ihr Vater ihr hinterlassen hat. Sie hofft, damit das Geheimnis um seinen Tod lüften zu können. Stattdessen findet sie heraus, dass die grauenhaften Todesfälle gerade erst begonnen haben.

„REM“

von Annika Strauss

  • mit Sebastian Fitzek
  • 320 Seiten
  • Droemer TB
  • ISBN: 978-3-426-57076-0
  • 13,99 Euro