Nürnberg - Ein Hauch von Amsterdam in Nürnberg: In wenigen Tagen eröffnet in Nürnbergs Altstadt ein neuer gastronomischer Laden. Hier dreht sich alles um niederländische Fritten. Sie bekommen hier einen fränkischen Anstrich.

Original Amsterdam Fries ist unter dem Namen Fries Fabrique in der Königstraße 79 zu lesen. Und der Name ist hier Programm, wie Inhaber und Betreiber Ferhat Agirbas im Gespräch mit der Redaktion von nordbayern mitteilt. Denn bevor er den Laden in konkrete Planung brachte, besuchte er mit seiner Frau Sevim gemeinsam sowohl die niederländischen Felder, auf denen die dafür notwendigen Kartoffeln wachsen, sowie Vorbilder für seinen Laden in der niederländischen Hauptstadt selbst.

Ferhat Agirbas ist nicht nur gebürtiger Nürnberger, sondern auch seit 22 Jahren in der Gastronomie tätig. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Sevim, einer gebürtigen Britin, will er in dem neuen Laden in der Königstraße „das beste aus zwei verschiedenen Welten zusammenbringen“, wie er uns erklärt.

Die Idee: Sie wollten einen Pommesladen nach holländischem Vorbild in die Noris bringen und damit etwas Neues schaffen. Am Freitag, 17. April, wollen sie ihre neue Fries Fabrique eröffnen. Vormals war hier lange Jahre eine Filiale der WGV-Versicherungen beheimatet. Industrialcharme gemixt mit knalligen Leuchtschriften und sanften Holztönen bestimmen inzwischen das Interior-Design des kommenden Restaurants. Zwei Häuser weiter startete im November 2025 in dem früheren Aldi-Standort eine Filiale der Kette Wilma Wunder.

Der Name Fries Fabrique kommt nicht von irgendwo: „Wir haben den Laden wie eine Fabrik aufgebaut“, erzählt Agirbas im Gespräch weiter. Wie die Vorbilder in Amsterdam hat auch sein Laden unter anderem ein Fließband, das die Kartoffel bis zur Fritte durchläuft. „Sie werden vor den Augen der Kunden geschnitten“, führt der Gastronom weiter aus.

Auf der Speisekarte werden Gäste nicht nur die Fritten im Amsterdamer Stil finden, sondern auch Currywurst, Hot Dog, Sucuk and Fries oder Chicken and Fries. „Zehn leckere Soßen bieten wir dazu an“, stellt Agirbas in Aussicht. Die Bio-Kartoffelsorte für die besonderen Fritten wird aus Gründen der anderen Wasser- und Bodenqualität nahe Amstersdam angebaut. Auch ein Teil der Soßen kommt direkt aus der holländischen Metropole. Tagelang hat das Ehepaar vor Ort recherchiert, probiert und Kontakte geknüpft sowie verfestigt. „Wir haben uns das alles bis ins tiefste Detail angesehen“, erklärt Ferhat Agirbas weiter. Das „einmalige Konzept“ wollen die beiden bald schon als Franchise-Geber in andere deutsche Städte tragen.

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Ferhat Agirbas und seine Frau freuen sich auf den Start ihres Ladens und möchten damit später als Franchise-Geber in mehreren deutschen Städten vetreten sein. © Hans-Joachim Winckler

34 Sitzplätze bietet das Gastronomen-Ehepaar im Innenraum des Ladens in der Königstraße 79, im Sommer kommen außen nochmals rund 30 bis 35 Plätze hinzu. Ab der Eröffnung Mitte April soll die neue Fries Fabrique täglich zwischen 11 Uhr und 22 Uhr geöffnet haben. Freitags und samstags geht der Betrieb bis 23 Uhr.

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