
Für Reisende, die ihren Osterurlaub in Spanien oder auf der Sonneninsel Mallorca verbringen wollen, kommt diese Ankündigung zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Laut übereinstimmenden Medienberichten will das Bodenpersonal an mehreren spanischen Flughäfen in den kommenden Tagen die Arbeit niederlegen. Betroffen sein davon könnten also auch Urlauber aus Deutschland auf ihrer Hin- oder Rückreise in den Osterferien.
Insgesamt sind eine Reihe von Streikterminen angekündigt. Ab dem 27. März kann es je nach Gewerkschaft und betroffenem Unternehmen zu stundenweisen oder ganztägigen Streiks an den Flughäfen kommen. Insbesondere von Donnerstag, 2. April, bis Ostermontag, 6. April, soll dann ganztägig die Arbeit niedergelegt werden. Diese Tage könnten Osterurlauber aus Deutschland besonders hart treffen.
Wenige Tage vor Beginn des Streiks weißt auch das Auswärtige Amt Reisende auf die möglichen Auswirkungen hin. Verschiebungen oder auch Streichungen von Flügen könnten derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Betroffen sein könnten unter anderem die Flughäfen Madrid, Barcelona, Malaga, Valencia, Mallorca, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura und Teneriffa. Das Personal der Bodenabfertigung kämpft mit der Arbeitsniederlegung für eine bessere Bezahlung. Das bedeutet, Check-in, Boarding, Gepäck- und Flugzeugabfertigung laufen nicht, wie geplant. Es kann zu Verzögerungen in den Abläufen an den Flughäfen kommen.
Reisenden wird geraten, mit genügend Zeitpuffer zum Flughafen zu fahren und regelmäßig den Status ihrer Flugverbindung zu prüfen.
Flugreisende brauchen derzeit generell immer wieder viel Geduld. An deutschen Flughäfen hatten zuletzt die Piloten und Pilotinnen der Lufthansa mehrmals ihre Arbeit niedergelegt. Die Folge: Zahlreiche Flüge, darunter auch Verbindungen von und nach Nürnberg zum Albrecht-Dürer-Airport, mussten annulliert werden.
Erst vor wenigen Tagen haben auch die Piloten und Pilotinnen von Eurowings für Arbeitsniederlegungen gestimmt. Zwar gibt es hier noch keine konkreten Termine für einen Streik, Beeinträchtigungen für Flugreisende sind durch die Zustimmung aber erst einmal wahrscheinlicher geworden.
