
Erneut wollen die Lufthansa Piloten und Pilotinnen am Donnerstag (12. März) und am Freitag (13. März) ihre Arbeit niederlegen. Die Folge: Deutschlandweit werden zahlreiche Maschinen am Boden bleiben. Auch der Flugverkehr von und nach Nürnberg ist von dem Streik betroffen.
Auf der Webseite des Albrecht-Dürer-Airports werden Reisende darauf hingewiesen, ihren aktuellen Flugstatus zu prüfen. Doch schon am Mittwochnachmittag ist klar, einige Passgiere werden in den kommenden zwei Tagen nicht abheben können.
Betroffen sind am Donnerstag die Flüge von Nürnberg nach Frankfurt. Eigentlich sollten um 6.25 Uhr, um 8.05 Uhr, um 10.25 Uhr, um 14.15 Uhr und um 18.50 Uhr Flugzeuge der Lufthansa zum Drehkreuz in Hessen abheben. Doch nun prangt neben den Verbindung in rot das Wort „annulliert“. Ebenfalls betroffen sind die Verbindungen von Frankfurt nach Nürnberg, die eigentlich am Donnerstag um 7.25 Uhr, 9.45 Uhr, 13.30 Uhr, 18.05 Uhr und um 22.20 Uhr in Nürnberg landen sollten.
Am Freitag geht das Spiel weiter. Ebenfalls annulliert sind die Verbindungen von Nürnberg nach Frankfurt um 6.25 Uhr, um 8.05 Uhr, um 10.35 Uhr und um 14.10 Uhr. Immerhin: Stand Mittwochnachmittag (17 Uhr) soll die Verbindung von Nürnberg nach Frankfurt um 19.05 Uhr von der Lufthansa durchgeführt werden. Auch in die Gegenrichtung geht am Freitag wenig. Maschinen, die am Freitag eigentlich um 7.30 Uhr, 9.55 Uhr, 13.25 Uhr und um 22.05 Uhr in Nürnberg landen sollten, wurden bereits annulliert. Wie geplant landen soll hingegen ein Flugzeug um 18.15 Uhr.
Insgesamt, so teilt es die Lufthansa auf ihrer Webseite mit, will die Airline über einen Sonderflugplan an den beiden Streiktagen insgesamt mehr als 50 Prozent des ursprünglich geplanten Flugprogramms trotzdem durchführen. Bei den Langstrecken-Verbindungen soll der Anteil sogar bei 60 Prozent liegen. Damit dürften die Auswirkungen weit kleiner bleiben als bei dem ersten Streik vor rund einem Monat. Betroffene Kunden und Kundinnen, so teilt es das Unternehmen weiter mit, werden im Fall eines Flugausfalls benachrichtigt. Wer keine Meldung erhält, könne davon ausgehen, dass der Flug angeboten werden kann.
Ausgenommen von dem Streik sind Flüge in den Nahen Osten. Das teilte die „Vereinigung Cockpit“ (VC) mit, die zu der Arbeitsniederlegung aufgerufen hatte. „Wegen uns bleibt kein Passagier im Krisengebiet hängen“, sagt dazu die VC-Vizepräsidentin Katharina Diesseldorff gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Laut Lufthansa ist im Streikzeitraum genau ein Flug ins saudische Riad geplant.
