
Pokémon Pokopia ist gerade erst für die Switch 2 erschienen - und schlägt direkt ein wie eine Bombe. Lange Zeit waren neue Pokémon-Spiele zwar erfolgreich, aber meistens eine Enttäuschung für eingefleischte Pokémon-Fans. Bis jetzt. Denn Pokémon Pokopia ist offiziell das bestbewertete Pokémon-Spiel aller Zeiten. Und als wäre das noch nicht genug, zeigt sich jetzt auch noch, dass das „bessere Animal Crossing“ in einem bisher noch unklaren, aber wichtigen Punkt mit Animal Crossing locker mithalten kann.
Pokémon Pokopia ist ein Mega-Hit für Nintendo Switch 2
Warum kommt Pokémon Pokopia eigentlich so gut bei den Kritikern und Gamern an? Das Cozy-Game für Nintendo Switch 2 bietet ein geradezu süchtig machendes Gameplay sowie große kreative und spielerische Freiheit. Daher schauen die meisten auch über die technischen Mängel des Spiels hinweg und finden sich auch damit ab, dass Pokémon Pokopia eigentlich nicht sonderlich innovativ oder neuartig ist. Allerdings hat es noch nie eine solche Art „Animal-Crossing-Spiel“ mit Pokémon gegeben. Und mit dem großen Vorbild teilt Pokémon Pokopia einen weiteren, entscheidenden Faktor.
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So gigantisch ist Pokémon Pokopia für Nintendo Switch 2 wirklich
Denn ähnlich wie das offensichtlich Vorbild bietet Pokémon Pokopia einen gigantischen Spielumfang. Laut den Kollegen des Online-Portals Gamestar braucht man ungefähr 30 bis 60 Stunden, um einfach nur die Hauptgeschichte des Nintendo-Switch-2-Spiels durchzuspielen. Die meisten dürften ungefähr 50 Stunden brauchen. Der Online-Multiplayer bietet laut Gamestar locker 100 Stunden Spielzeit und mehr - denn dem gemeinsame Bauen mit Freunden sind im Grunde keine zeitlichen Grenzen gesetzt. Pokémon Pokopia ist also ein echtes XXL-Abenteuer für die Nintendo Switch 2. Den großen Haken des Spiel kann das aber auch nicht wettmachen.
Pokémon Pokopia auf Nintendo Switch 2: Diese Sache nervt richtig
Denn obwohl Pokémon Pokopia mit einem Preis von rund 70 Euro für die Switch 2 beileibe kein Schnäppchen ist, hat Nintendo die physische Handelsversion nur auf einer unbeliebten Softwareschlüssel-Karte veröffentlicht. Das bedeutet, die Spieldaten befinden sich gar nicht auf der Cartridge, die lediglich den Download aus dem Nintendo eShop auf die Konsole freigibt. Besonders ärgerlich ist das für Sammler physischer Medien. Und besonders fragwürdig ist diese Entscheidung ebenfalls, da Pokémon Pokopia mit einer Speichergröße von lediglich 6,2 GB locker zehnmal auf eine normale Cartridge gepasst hätte, die standardmäßig 64 GB Speicherplatz bietet. So bleibt ein bitterer Beigeschmack bei einem ansonten sehr gelungenen Nintendo-Spiel.


