Herzogenaurach - Open Beatz wächst weiter: Zur neuen Ausgabe bekommt das fränkische Festival einen neuen Bierpartner aus der Region und eine achte Stage. Auch erste Acts für die weitere Bühne sind bereits bekannt.

90.000 Besucher, über 170 Acts und acht Stages – das ist Open Beatz. „Acht Stages?“, könnte sich der eine oder andere fränkische Festival-Fan an dieser Stelle fragen. Ja, acht Stages. Denn: Das Herzogenauracher Festival bekommt zur neuen Ausgabe 2026 eine neue Stage – und einen neuen Bierpartner.

Die Entscheidung, das teilte Open Beatz in einer Presseinformation mit, sei direkt aus der Community heraus entstanden. Nachdem Besucher in den vergangenen Jahren häufig den Wunsch nach regionalem Bier geäußert hatten, wird dieser Wunsch nun Realität. Das Festival stellt die Fürther Brauerei Grüner als offiziellen Bierpartner und Namensgeber der neuen, achten Stage vor.

„Mit Grüner holt Open Beatz nicht nur bewusst noch mehr Regionalität und Identifikation auf das Festivalgelände, sondern folgt mit der Partnerschaft auch der Maxime des Festivals, die Community in die Prozesse rund um das Festival einzubeziehen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die achte Stage trägt den Namen „Grüner Stadl“ und wird vom gleichnamigen Bierpartner gehostet. Fans dürfen sich auf ein „bewusst kontrastreiches, buntes Erlebnisformat fernab klassischer Genregrenzen“ freuen. Der Anspruch: „Die Stage ist ein Ort, an dem der Spaß im Vordergrund steht und genau dadurch neue Erinnerungen entstehen.“

Am Freitag und Samstag stehen im „Grüner Stadl“ Party und Malle-Hits auf dem Programm: „Hier passiert alles. Kunterbunt. Nichts, was es nicht gibt“, verspricht der Veranstalter. Das musikalische Programm reicht von Ballermann-Musik über bayerische Après-Ski-Hits bis hin zu Hardstyle und beinhaltet auch namhafte Überraschungsacts. Zu den bisher bestätigten Acts zählen Calvin Kleinen, Felix Harrer, Malle Anja, Paul Keen und Almklausi.

Am Sonntag erwartet die Festival-Fans der „Breakfast Club“ im Stadl: Für das Daydrinking-Event ist ein separater, exklusiver Breakfast Pass erforderlich. Von 11.30 Uhr bis 14 Uhr gibt es dann ein Frühstücksbuffet und Housemusik.

Open Beatz-CEO Florian Gebauer konstatierte: „Die Stage ist bewusst mehr gedacht als ‚einfach noch eine Bühne‘. Uns war wichtig, dass Wachstum bei Open Beatz nicht Selbstzweck ist. Jede Erweiterung soll das Erlebnis vielfältiger, lebendiger und spannender machen.“

Zuletzt geriet das Festival in den Fokus, nachdem auf Instagram Vorwürfe gegen mehrere Künstler der Techno-Szene veröffentlicht wurden. Berichten des Musikmagazins groove zufolge geht es dabei um Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt. Open Beatz nimmt die betroffenen Acts bis auf Weiteres aus dem Programm.