Nürnberg/Neumarkt/Regensburg - Pendler und Bahnreisende in und um Franken und die Oberpfalz brauchen derzeit starke Nerven - und sollten mehr Zeit einplanen. Am Freitag, 6. Februar, beginnt die nächste Sperrung.

Zwischen Nürnberg und Regensburg hat die Bahn Großes vor, das hat das Verkehrsunternehmen bereits Mitte Oktober 2025 angekündigt. Eine Generalsanierung auf einer Strecke von 80 Kilometern ist geplant. Jetzt, Anfang Februar, wird die Strecke für fünf Monate komplett gesperrt. Zugfahrende brauchen daher einen langen Atem und pro Fahrt mehr Zeit. Denn die Strecke zwischen Nürnberg und Regensburg, eine hochbelastete Eisenbahnstrecke, wird im Zeitraum der Baustelle komplett stillgelegt. Durch die Sanierung soll sie „langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen.“ Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren.

Die Bahn hat für den Ersatzverkehr auf der Strecke extra eine eigene Webseite eingerichtet. Die anstehenden weiteren Generalsanierungen, die bis 2028 noch anstehen, um besondere Vielfahrerstrecken grundlegend zu modernisieren, bündelt die Deutsche Bahn ebenfalls auf einer übersichtlichen neuen Internetseite. Weitere Informationen zu der Mammutbaustelle der Bahn finden sich in diesem Artikel.

Am 6. Februar kommt es in den Abendstunden im Bahnhof Feucht zu baubedingten Gleissperrungen, denn auch hier wird gebaut und saniert. Daher entfallen am Freitagabend bis Betriebsschluss die S-Bahn-Halte in Feucht in Fahrtrichtung Nürnberg. Der Anschluss an die S-Bahn in Richtung Nürnberg besteht in Fischbach: Die Ersatzverkehrsbusse der Linie S3 fahren an diesem Abend von Neumarkt kommend über Feucht hinaus bis nach Fischbach. Zusätzlich wird ein weiterer Ersatzverkehr eingerichtet, der in Feucht beginnt und ebenfalls bis Fischbach verkehrt. Dadurch sei sichergestellt, dass alle in Feucht zusteigenden Fahrgäste ihr Ziel Richtung Nürnberg erreichen, so die Bahn auf der zugehörigen Webseite. Bis offiziell zum 8. Februar 2026 wird auch auf dieser Strecke der S2 und S3 einiges modernisiert.

Auch zwischen Nürnberg und Bamberg herrscht SEV vor

Seit Montag, 2. Februar, baut die Bahn auch zwischen Fürth und Bamberg. Dabei müssen Pendler und Pendlerinnen auch ab oder bis Nürnberg vor allem am Abend auf Schienenersatzverkehr ausweichen. Betroffen sind der Deutschen Bahn zufolge die S1 sowie die Regionalzüge 14, 19 und 29. Auch diese Arbeiten sind bis 8. Februar anberaumt. Weitere Informationen liefert dieser Artikel zu den Bauarbeiten zwischen der Kleeblatt- und der oberfränkischen Stadt.

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