
Die ersten Tage und Monate des neuen Jahres sind traditionell die Zeit der guten Vorsätze. Touristikunternehmen Tui hat passend dazu ermittelt, welche Vorsätze in Sachen Reisen die Deutschen für 2026 haben.
2000 Menschen wurden hierzu laut Tui befragt und die Antworten zeigen: Rund ein Viertel der Befragten nimmt sich für das neue Jahr grundsätzlich vor, mehr zu reisen. Groß ist offenbar das Fernweh und die Lust etwas neues zu entdecken. Rund ein Viertel der Befragten gibt an, im neuen Jahr einen neuen Kontinent bereisen zu wollen. Unter den beliebtesten Fernreisezielen rangiert Asien auf Platz eins, gefolgt von Nordamerika, Afrika und Südamerika. Rund jeder Fünfte hat laut der Umfrage Lust auf eine Kreuzfahrt. Besonders beliebt ist diese Form des Verreisens in der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen.
Ebenfalls knapp jeder Fünfte der Befragten möchte 2026 gerne einen Roadtrip machen. Diese Form des Reisens ist bei Männern beliebter als bei Frauen. Gerade die jungen Menschen in der Altersgruppe von 18 bis 24 beziehungsweise von 25 bis 34 geben an, sie hätten Lust, 2026 eine längere Reise zu unternehmen. Die Zustimmung dafür nimmt ab, je älter die Befragten sind.
Weniger beliebt sind Solo-Reisen. Laut der TUI-Umfrage geben zwölf Prozent an, 2026 gerne alleine auf Erkundungstour gehen zu wollen. Ganz unten auf der Reise-Bucket-List stehen Erfahrungen wie Pilgern, Yoga-Retreats, Meditationsreisen oder Digital-Detox-Urlaube.
Das limitierende Moment bei der Urlaubsplanung ist neben der Zeit natürlich oftmals das zur Verfügung stehende Budget. Das Ferienhaus-Portal „Holidu“ hat nun in einer Analyse das Preisniveau für Ferienunterkünfte im Sommer ermittelt. Hierzu hat das Portal die durchschnittlichen Übernachtungspreise für Ferienwohnungen und Ferienhäuser in den beliebtesten europäischen Reisezielen der Deutschen ausgewertet. Sie ziehen dabei einen Vergleich zwischen den Preisen in der Haupt- und Nebensaison.
Einer der Spitzenreiter unter den teuren Urlaubsdestinationen ist die Baleareninsel Mallorca. 379 Euro pro Nacht werden hier in der Hochsaison durchschnittlich fällig, 282 Euro in der Nebensaison. Wer Lust auf Spanien hat, aber nicht ganz so tief in die Tasche greifen möchte, kann laut der Auswertung günstigere Alternativen auf dem spanischen Festland finden.
Auch Italien rangiert im oberen Preissegment. Besonders teuer wird es etwa an der Amalfiküste, am Gardasee, auf Sardinien, in der Toskana oder in Südtirol. Preiswerter ist es etwa auf Sizilien.
Frankreich präsentiert sich grundsätzlich als günstigeres Reiseziel im Vergleich zu Italien und Spanien, wobei es innerhalb des Landes Unterschiede gibt. So sind Urlaube an der Cote d‘Azur deutlich teurer, als etwa in den Vogesen oder in der Bretagne.
Wer lieber in Heimatnähe bleiben will, kann beispielsweise an der Ostsee sparen. Dort sind die Unterkünfte billiger als an der benachbarten Nordsee. Auch im Schwarzwald, im Sauerland oder im Harz lässt sich ein vergleichsweise günstigerer Urlaub verbringen.
Nicht neu ist ein weiteres Sparpotenzial: In der Nebensaison sind Unterkünfte deutlich preiswerter. Laut der Auswertung von „Holidu“ lassen sich so im europäischen Durchschnitt rund 18 Prozent sparen.
