
Der Frost – er ist wieder zurück in Bayern, aber auch Franken und der Region. Was nordbayern.de am Sonntag (18. Januar 2026) bereits verkündete, traf dann auch am Montag (19. Januar 2026) direkt so ein: Zum Start in die neue Woche lachte die Sonne zwar vom Himmel, zahlreiche Menschen mussten den Eiskratzer jedoch wieder herausholen – wenn man keinen begehrten Platz in einer Garage ergattern konnte. Die Einzelheiten zu diesem Artikel haben wir hier noch einmal für Sie zusammengefasst:
Das alles könnte aber nur der Anfang gewesen sein. Glaubt man Experten auf diesem Gebiet – und zieht man hier auch noch eine alte Bauernregel als Rat zur Seite – könnte Deutschland im Extremfall vor einem monatelangem Eiszeit-Szenario stehen.
„An Fabian und Sebastian fängt der rechte Winter an“. So geht ein Spruch zum Wetter am 20. Januar. Gleichzeitig ein Gedenktag zweier frühchristlicher Märtyrer. Bereits vor hunderten von Jahren rechneten Menschen also zu diesem Zeitpunkt damit, dass die Temperaturen buchstäblich in den Keller abrauschen könnten.
Gegenüber bild.de erklärt nun Wetter-Experte Dominik Jung: „Ein Kältehoch aus Russland schiebt kalte Luftmassen zu uns. Das könnte der Beginn einer längeren winterlichen Phase sein.“ Nachts könnte das Thermometer auch in Franken die nächsten Tage wieder auf einen Wert von bis zu -10 Grad fallen.
Wetter in Franken: Bayern droht lange Kälte
Schnee und ein damit verbundenes Chaos auf den Straßen sei derzeit jedoch erst einmal nicht in Sicht – dafür aber ein anderes Problem. Dazu später mehr. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Rückkehr des Winters mittlerweile angekündigt. Wie lange diese Phase gehe, könne man aktuell noch nicht genau einordnen.
Dafür wagt Wetterexperte Jung einen Blick in die klimatische Glaskugel: „Die Kälteperiode bis Ende Januar und Anfang Februar wird kälter als die Winterperiode Anfang des Jahres, als Schnee lag.“ Glaubt man hier dem ein oder anderen Modell, sei auch nicht auszuschließen, dass die Kälte-Phase den kompletten Februar andauern könnte. Blickt man dazu noch einmal auf den eingangs erwähnten Bauernkalender, sagt dieser: Das Wetter am 20. Januar soll demnach festlegen, ob Deutschland sogar bis in den März hinein noch eisige Temperaturen zu erwarten hat.
Das würde zu einem fast schon historischen Vergleich passen, den ein Experte aus der Region ebenfalls in den letzten Tagen erst gezogen hatte. Alle Details dazu können Sie hier noch einmal nachlesen:
Dominik Jung hat aber noch ein ganz anderes mögliches Problem ausgemacht: So werde es in Deutschland wieder knackiger, was die Temperaturen angeht. Schnee sei erst einmal aber nicht in Sicht. Dadurch bleibe aber auch wichtiges Wasser für die Natur aus. „Nach aktuellen Prognosen könnte selbst der Februar kaum Entlastung bringen. Das ist eine schlechte Nachricht: Gerade im Winter werden dringend Niederschläge benötigt, um Böden, Flüsse und Grundwasser für das Frühjahr und den Sommer aufzufüllen. Doch genau dieser wichtige Wassernachschub bleibt offenbar weitgehend aus.“
Tritt diese Vorhersage also annähernd so ein, könnte im Ernstfall schon früh im neuen Jahr ein flächendeckender Wassermangel drohen. Dass es wieder eisig kalt wird – daran gibt es quasi keine Zweifel mehr. Jetzt blicken Expertinnen und Experten aber auch gebannt darauf, ob möglicher Schnee zumindest ein wenig Wasser für die Natur mit auf den Weg nach Franken bringt…

