
Der Start ins neue Jahr 2026 – er war vor allem eines: eisig. Nachts Temperaturen von bis zu -10 Grad. Deutschlandweit wurden teilweise sogar Werte von bis zu -27 Grad an manchen Orten gemessen. Auch tagsüber hatte es sich der Dauerfrost gemütlich gemacht. In den letzten Tagen wurden die Temperaturen dann wieder etwas milder. Der Frost nachts blieb aus. Als die Sonne die letzten Tage ihren Weg nach Franken fand, fühlte es sich an manchen windstillen Ecken und Mauern schon fast ein wenig nach Frühling an. Mit diesen Gefühlen könnte es nun jedoch schon wieder vorbei sein, denn: Stimmen die aktuellen Prognosen, dürfte es wieder kälter werden.
So meldet wetter.com beispielsweise für den Raum Nürnberg/Fürth/Erlangen und Umgebung ab Montagnacht (19. Januar 2026) bis zu -3 Grad. Tagsüber werden maximal vier Grad erreicht. Danach geht es Tag für Tag weiter bergab. Dienstag (20. Januar 2026) können die Werte dann auf bis zu -6 Grad fallen. Mittwoch (21. Januar 2026) und Donnerstag (22. Januar 2026) nachts dann jeweils: bis zu -7 Grad. Tagsüber klettert das Thermometer gerade noch so knapp über den Gefrierpunkt. Auch am Wochenende ist Stand jetzt nachts Frost bei bis zu -4 Grad vorhergesagt. Sonntag (25. Januar 2026) kann es dann sogar schneien.
Wetter in Franken: Nächste Eiswalze macht sich auf den Weg nach Bayern
Zur Wahrheit gehört an dieser Stelle aber auch: Bis einschließlich Mittwoch (21. Januar 2026) ist quasi keine einzige Wolke in vielen Teilen Frankens zu sehen. Die Sonne lacht über einem stahlblauen Himmel über die Region herab. Wunderschöne, sonnige und trocken-kalte Wintertage also. Gegen Ende der Woche können dann wieder mehr Wolken das Bild verdecken, Regen oder Schnee ist aber zunächst nicht in Sicht.
Ein fränkischer Experte hat eine ähnliche Prognose. Hier wird sogar ein fast schon historischer Vergleich in Sachen Winter gezogen. Alle Einzelheiten haben wir in diesem Artikel hier noch einmal kompakt zusammengefasst.
Die kommenden Tage heißt es in Franken nun aber wohl wieder: Warm einpacken und tagsüber die Sonnenbrille nicht vergessen. An dieser Stelle sei auch für Verkehrsteilnehmer gesagt: Keinesfalls die tiefstehende Sonne unterschätzen. Blendet das Licht so intensiv auf die Scheibe ins Auto hinein, ist es noch schwieriger, andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wahrnehmen zu können. Also beim Abbiegen lieber zweimal schauen, um absolut auf Nummer sicher gehen zu können.