
Seitan lässt sich in der veganen Küche vielseitig einsetzen: Entweder funktioniert er als Geschnetzeltes oder auch als vegane Bratwurst oder Schnitzel. Manche stellen auch einen Ersatz für den Wurstaufschnitt beim Metzger aus ihm her, andere nutzen ihn als Fleischalternative für asiatische Speisen oder für die Grillsession als Steak-Möglichkeit.
Mit ein paar einfachen Zutaten und wenigen Handgriffen stellt man Seitan ganz unkompliziert zuhause her. Ohne versteckte Zusatzstoffe, dafür mit viel Protein. So geht‘s:
Rezept schnell umgesetzt: Die Zutaten für selbstgemachten Seitan (vier Portionen)
Für vier Portionen selbsthergestellten Seitan braucht man:
1 Kilogramm Weizenmehl (bei Unverträglichkeit geht auch feines Dinkelmehl)
1 Liter Gemüsebrühe
1 Esslöffel Olivenöl
0,5 Teelöffel Knoblauchgranulat (geröstetes Pulver)
0,5 Teeelöffel Paprika rosenscharf
0,5 Teelöffel Paprika edelsüß
etwas Salz
Rezept schnell umgesetzt: Die Zubereitung des selbstgemachten Seitans
Zuerst werden das Mehl und 700 Milliliter Wasser zu einem gleichmäßigen Teig verknetet, anschließend lässt man die Masse mindestens 30 Minuten ruhen, am besten abgedeckt.
In einer großen und weiten Schüssel wird nun der Teig mithilfe von Wasser so lange geknetet, bis das Wasser klar bleibt und somit die gesamte Stärke ausgewaschen ist. Dafür muss der Teig unter Wasser stehen und das Wasser zwischendurch gewechselt werden.
Nun wird der Teig aus dem Wasser genommen, in zwei Portionen geteilt und jeweils in einen Knoten gebunden. Dafür sollte man den Teig möglichst lange auseinander ziehen. Die Teigknoten werden nun in Olivenöl angebraten, anschließend mit Brühe abgelöscht, mit den Gewürzen abgeschmeckt und rund 30 Minuten lang gar gekocht.



