
Nach einem sehr erfolgreichen Launch im letzten Sommer hat es die Nintendo Switch 2 zuletzt schwer. Schon kürzlich zog die neue Switch im „Konsolen-Krieg“ den Kürzeren, und das nur wenige Monate nach Release. Da wundert es auch nicht, dass Nintendo jetzt ein Sparprogramm durchdrückt - zum Nachteil der Nintendo-Fans. Eines der Ergebnisse: Sogar eine elf Jahre alte Nintendo-Konsole ist gerade viel gefragter als die Switch 2. Die Situation sieht also aktuell nicht besonders gut aus. Nun droht schon das nächste Problem, doch der Nintendo-Präsident will gerade (noch) keine Stellung nehmen.
Die Nintendo Switch 2 hat gleich mehrere Probleme
Die Switch 2 hat nämlich eh schon genug Nachteile, die Nintendo-Fans in Kauf nehmen müssen, wenn sie die aktuellen Games wie Mario Kart World und Donkey Kong Bananza zocken wollen. Ein Kernproblem: die Preise. Die Switch 2 ist echt teuer, genauso wie die Spiele und das offizielle Zubehör für die Konsole. Und nachdem die Preise jetzt zuletzt leicht gesunken sind, könnte es schon bald in die andere Richtung gehen.
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Nintendo-Präsident zur Switch 2: „Unerwünschte Anpassungen möglich“
Droht bald eine offizielle Preiserhöhung der Switch 2? Der Nintendo-Präsident (Shuntaro Furukawa) hat sich jetzt höchstpersönlich zu dem Thema geäußert. Er will zwar keine genaue Stellung beziehen, doch seine Worte lassen erahnen, wie unsicher die Lage zurzeit ist. Der Grund: massiv gestiegene Preise für RAM, also Arbeitsspeicher. Davon sind 12 GB in der Switch 2 verbaut. Das ist im Vergleich mit anderen Konsolen, Smartphones oder PCs nicht wahnsinnig viel, doch die RAM-Preise haben sich in den letzten Monaten vervielfacht, sodass selbst bei „nur“ 12 GB deutliche Mehrkosten auf Nintendo zukommen. Und die könnte das japanische Unternehmen an die Fans weitergeben, nämlich in Form einer offiziellen Preiserhöhung der Switch 2. Kommt es wirklich dazu?
In einem Interview mit einer japanischen Tageszeitung (Kyoto Shimbun) räumt der Nintendo-Präsident ein, dass die Lage aktuell nicht besonders gut aussieht. Alarm schlagen will er aber noch nicht. Es gäbe laut dem Präsidenten „keine unmittelbaren Auswirkungen, aber es ist etwas, das wir genau beobachten müssen“. Irgendwann könnte Nintendo der Spielraum ausgehen, so Furukawa, was zu „unerwünschten Anpassungen“ führen könnte - also Preiserhöhungen, wie es sie in den letzten Jahren auch schon bei den Konkurrenz-Konsolen von Sony (PlayStation) und Microsoft (Xbox) gab. Beide Konsolen wurden Jahre nach Release rund 50 Euro teurer. Das ist sehr ungewöhnlich, denn traditionell wurden Spielkonsolen nach dem Launch günstiger, Hersteller senkten wenige Jahre nach Release einer Konsole sogar oft selbst den offiziellen Preis. Doch das scheint heutzutage nicht mehr zu gelten - auch nicht für die Switch 2.


