
Nicht umsonst werden sie mit den entsprechenden Aufklebern versehen. Die kleine rote Markierung mit der Aufschrift „SPIEGEL-Bestseller“ auf den Buchcovern macht deutlich, dass diese Titel zu den am besten verkauften Büchern zählen - eine klare Leseempfehlung. Denn können so viele Leserinnen und Leser wirklich falsch liegen?
Der SPIEGEL teilt seine Bestsellerlisten im Bereich Belletristik danach auf, wie die Bücher gebunden sind. Neben den Bestsellerlisten Hardcover und Taschenbuch gibt es dementsprechend noch die Bestsellerliste Paperback.
Genauso wie auf den beiden anderen finden sich auch hier jede Woche interessante Neueinsteiger. Das Besondere: Gerade für BookTok-Fans dürfte diese Liste spannend sein, denn häufig kommen Bücher, die auf der Social-Media-Plattform TikTok beliebt sind, in dieser Bindung auf den Markt.
Neueinsteiger auf Platz 15: „Die Housesitterin“ von Emily Rudolf
Den Start macht in dieser Woche aber kein BookTok-Hit, sondern ein neuer Thriller. Autorin Emily Rudolf ist keine Unbekannte auf der Bestsellerliste: Bereits „Das Dinner“ sicherte sich einen Platz und darf den roten Aufkleber „SPIEGEL Bestseller“ tragen. Und auch das neueste Werk, „Die Housesitterin“, schafft den Sprung auf die Liste.
Perfekte Idylle oder perfekte Falle? Die Villa auf einer winzigen Ostseeinsel, auf der Cecilia gerade ausgesetzt wurde, könnte beides sein. Seit ihre Mutter gestorben ist, kam sie nicht mehr richtig auf die Füße. Mit ihrem Job als Housesitterin kann sie sich nicht einmal ein WG-Zimmer leisten.
Ihr neuester Auftrag ist dafür vielversprechend. Er führt sie auf diese Insel, doch nicht nur die Arbeit, sondern auch die machtvolle Anziehung zu Johannes Waldner, dem Sohn der verstorbenen Villabesitzer. Cecilia wähnt sich allein in dem großen Haus. Doch vier Menschen haben sich bereits auf den Weg zur Insel gemacht, um hier ganz eigene Ziele zu verfolgen, für die sie jede Grenze überschreiten würden. Aber würden sie auch einen Mord begehen?
„Die Housesitterin“
Von Emily Rudolf
- 432 Seiten
- FISCHER Scherz
- ISBN: 978-3-651-02516-5
- 18 Euro
Neues Buch auf Platz 9: „A Beauty for the Beast“ von Liz Rosen
Auf dieses neue Buch von Liz Rosen haben mehr als 7 500 Follower auf TikTok und knapp 12 000 Follower auf Instagram gewartet. Und das zeigt sich auch auf der SPIEGEL-Bestsellerliste Paperback: „A Beauty for the Beast“ landet aus dem Stand auf Platz 9 der Liste.
Welches Märchen für diese spicy, dark Romance Pate gestanden hat, ist wohl schnell klar. Seit eine grausame Hexe Varek in ein Biest verwandelt hat, hat ihn am königlichen Hof niemand mehr gesehen. Er verachtet den Prunk und die feine Gesellschaft, von seiner Existenz nimmt das Volk nur Notiz, wenn er drakonische Strafen über die Menschen verhängt.
Doch der Fluch der Hexe bringt Varek in Zeitdruck. Denn mit der Zeit verwandelt er sich immer mehr in ein Monster, nur wahre Liebe kann ihn vor diesem Schicksal bewahren. Dafür soll nun Isabell sorgen, die ein Jahr in seinem Schloss verbringen muss. Zwischen Todesangst, gefährlichem Verlangen und verbotener Leidenschaft hin- und hergerissen, soll sie nun Varek beibringen, was Liebe bedeutet. Vor allem auch die Liebe zu sich selbst.
„A Beauty for the Beast“
von Liz Rosen
- 400 Seiten
- Lycrow Verlag
- ISBN: 978-3-690-28386-1
- 17,99 Euro
„Dorn. Ruf der Toten“: Krimi-Fortsetzung neu auf Platz 6
Bereits der Auftakt der jüngsten Thriller-Reihe von Jan Beck stand auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, jetzt landet auch der zweite Teil auf der Liste Paperback. Und das als stärkster Neueinsteiger der Woche auf dieser Liste auf Platz 6.
Nachdem der Kriminalpsychologe Simon Dorn seinen Polizeidienst quittiert hatte und in „Dorn. Zimmer 103. Hotel der Angst“ erstmals freiberuflich mit der Kriminalpolizistin Lea Wagner zusammengearbeitet hatte, kommt nun der zweite Fall für das Duo.
Ein Hilferuf erreicht Simon Dorn und er bittet Lea Wagner, bei der Klientin nach dem Rechten zu sehen. Die findet die Klientin allerdings tot auf - sie war bereits Wochen vor dem Hilferuf verdurstet. Neben dem Opfer steht ein Computer, der mittels KI mit Simon Dorn kommuniziert hatte.
Jahre zuvor hatte ein Täter seine Opfer in seiner Anwesenheit qualvoll verdursten lassen. Simon Dorn sieht eine Verbindung zwischen dem neuen Opfer und dem ungelösten Fall. Ist der Mörder etwa zurück? Und warum wendet sich die KI ausgerechnet an Simon Dorn?
„Dorn. Zimmer 203. Ruf der Toten“
von Jan Beck
- 480 Seiten
- Penguin
- ISBN: 978-3-328-11324-9
- 16 Euro


