Nürnberg - Ständig finden neue Bücher den Weg in die Regale der Buchhandlungen und auf die SPIEGEL-Bestsellerlisten. Diese Woche haben es zwei neue Thriller ins aktuelle Ranking geschafft.

Ein Platz auf der SPIEGEL-Bestsellerliste ist das Ziel vieler Autoren. Denn auf diese Weise wird die Anerkennung deutlich, die ihre Bücher bekommen.

In den letzten Wochen war es eher ruhig auf den Bestsellerlisten, diese Woche kommt mit 10 Neueinsteigern Bewegung in die Sache. Gute Nachrichten für Thriller-Fans: Zwei neue Thriller sind auch dabei.

Neu auf Platz 15: „Die Housesitterin“ von Emily Rudolf

Autorin Emily Rudolf ist keine Unbekannte auf der Bestsellerliste: Bereits „Das Dinner“ sicherte sich einen Platz und darf den roten Aufkleber „SPIEGEL Bestseller“ tragen. Und auch ihr neuestes Werk, „Die Housesitterin“, schafft den Sprung auf die Liste.

Perfekte Idylle oder perfekte Falle? Die Villa auf einer winzigen Ostseeinsel, auf der Cecilia gerade ausgesetzt wurde, könnte beides sein. Seit ihre Mutter gestorben ist, kam sie nicht mehr richtig auf die Füße. Mit ihrem Job als Housesitterin kann sie sich nicht einmal ein WG-Zimmer leisten.

Ihr neuester Auftrag ist dafür vielversprechend. Er führt sie auf diese Insel, doch nicht nur die Arbeit, sondern auch die machtvolle Anziehung zu Johannes Waldner, dem Sohn der verstorbenen Villabesitzer. Cecilia wähnt sich allein in dem großen Haus. Doch vier Menschen haben sich bereits auf den Weg zur Insel gemacht, um hier ganz eigene Ziele zu verfolgen, für die sie jede Grenze überschreiten würden. Aber würden sie auch einen Mord begehen?

„Die Housesitterin“

Von Emily Rudolf

  • 432 Seiten
  • FISCHER Scherz
  • ISBN: 978-3-651-02516-5
  • 18 Euro

Neueinsteiger auf Platz 6: „Dorn. Ruf der Toten“ von Jan Beck

Bereits der Auftakt der jüngsten Thriller-Reihe von Jan Beck stand auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, jetzt landet auch der zweite Teil auf der Liste Paperback. Und das als stärkster Neueinsteiger der Woche auf dieser Liste auf Platz 6.

Nachdem der Kriminalpsychologe Simon Dorn seinen Polizeidienst quittiert hatte und in „Dorn. Zimmer 103. Hotel der Angst“ erstmals freiberuflich mit der Kriminalpolizistin Lea Wagner zusammengearbeitet hatte, kommt nun der zweite Fall für das Duo.

Ein Hilferuf erreicht Simon Dorn und er bittet Lea Wagner, bei der Klientin nach dem Rechten zu sehen. Die findet die Klientin allerdings tot auf - sie war bereits Wochen vor dem Hilferuf verdurstet. Neben dem Opfer steht ein Computer, der mittels KI mit Simon Dorn kommuniziert hatte.

Jahre zuvor hatte ein Täter seine Opfer in seiner Anwesenheit qualvoll verdursten lassen. Simon Dorn sieht eine Verbindung zwischen dem neuen Opfer und dem ungelösten Fall. Ist der Mörder etwa zurück? Und warum wendet sich die KI ausgerechnet an Simon Dorn?

„Dorn. Zimmer 203. Ruf der Toten“

von Jan Beck

  • 480 Seiten
  • Penguin
  • ISBN: 978-3-328-11324-9
  • 16 Euro

Weitere, spannende Buchtipps auf nordbayern.de:

SPIEGEL-Bestseller: Diese Krimis sind neu in der Liste - Buchtipps für Neuerscheinungen

Eiskalte Thriller für heiße Sommertage: Buchtipps im Hochsommer auf nordbayern.de

Meta-Psychothriller von Claire Douglas: „Perfect Crime“ - Buchtipp