Erlangen - Die Wirte der Erlanger Bergkirchweih stehen in den Startlöchern und warten auf hungrige Besucher. Doch statt ein teures halbes Hähnchen auf den Kellern zu bestellen, kannst du dir ein knuspriges Grill-Hähnchen ganz einfach zu Hause zubereiten.

Jahr für Jahr steigen die Preise auf den Festen in Bayern. Das Bier wird teurer und das Essen auch. Wer sich die festliche Stimmung nach Hause holen möchte, kann das mit diesem Rezept machen. So zauberst du im Handumdrehen ein feines Grill-Hähnchen wie auf der Bergkirchweih.

Die Zutaten für ein Grill-Hähnchen

  • 1 Hähnchen (circa 1200 Gramm)
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 200 Milliliter Wasser
  • 3 Teelöffel Salz
  • 3 Teelöffel Paprikapulver
  • 1 Teelöffel gemahlener Pfeffer
  • 1 Prise Cayennepfeffer

Die Zubereitung:

  • Den Backofen im ersten Schritt auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine mit Wasser befüllte Auflaufform auf den Ofenboden stellen. Das Wasser sorgt dafür, dass unser Hähnchen beim Garen schön saftig bleibt.
  • Das Hähnchen von möglichen Innereien befreien und rundum gründlich trocken tupfen. Dann von innen großzügig salzen und Flügel sowie Schenkel mit Küchengarn zusammenbinden - so gart das Hähnchen gleichmäßiger und behält seine Form.
  • Öl mit Salz, Paprikapulver, Pfeffer und Cayennepfeffer zu einer Würzpaste verrühren und das Hähnchen damit rundum einreiben. Ruhig nicht zu sparsam sein, die Gewürze geben später die schöne Farbe und das intensive Aroma.
  • Das Hähnchen mit der Brustseite nach oben auf einen Rost legen und im unteren Drittel des Ofens über der Auflaufform einschieben. Jetzt heißt es Geduld: Eine Stunde bleibt es im Ofen. Währenddessen alle zehn Minuten mit dem Bratensaft bestreichen, der sich in der Auflaufform sammelt - das macht die Kruste am Ende unwiderstehlich knusprig.
  • Nach der Stunde die Temperatur auf 180 Grad erhöhen und das Hähnchen nochmal zehn Minuten goldbraun und knusprig werden lassen. Kurz abkühlen lassen - und dann nach Lust und Laune mit Pommes oder einem guten bayerischem Kartoffelsalat, dazu gibt es natürlich ebenso ein Rezept, servieren.