Nürnberg - Nicht nur der Preis unterscheidet sich deutlich von Amazons meistverkaufter mobilen Ladestation.

Ich gehöre zu den Autofahrern, die in den letzten Monaten auf die Elektromobilität umgestiegen sind. Mehr Auswahl an E-Autos, sinkende Preise, bessere Technik und nicht zuletzt die hohen Spritpreise haben viele dazu animiert. Laut Kraftfahrt-Bundesamt war im September erstmals mehr als jeder dritte neu zugelassene Pkw ein reines Elektroauto. Dabei hat längst nicht jeder eine PV-Anlage auf dem Dach oder die Wallbox von Heidelberg & Co. an der Garagenwand. Um sein Elektroauto daheim mit 11 kW oder je nach Bordlader sogar mit 22 kW mit Strom zu betanken, reicht eine CEE-Steckdose und eine mobile Ladestation. Aktuell profitierst du von einem attraktiven Aktionsangebot, das sogar den Amazon-Bestseller in den Schatten stellt.

Komplett wasserdicht: Warum IP67 im Winter den Unterschied macht

Schnee, Matsch, Pfützen unter dem E-Auto – im Winter hängt die mobile Ladestation genau dort, wo es ungemütlich wird. Die ELEGRP-Ladestation ist nach Schutzklasse IP67 zertifiziert: komplett staub- und wasserdicht, sogar zeitweise untertauchbar. Für den Betrieb bei Temperaturen von -25°C bis +50°C ist sie laut Hersteller ausgelegt – damit bist du bei Frost ebenso abgesichert wie bei Tauwetter. Zum Vergleich: Der aktuelle Amazon-Bestseller von dé kommt an der Steuerbox zwar auch auf IP66, der Typ-2-Stecker selbst erreicht aber nur IP54, also reinen Spritzwasserschutz. Genau an dieser Stelle macht sich der Unterschied im Winteralltag bemerkbar, wenn das Kabel tagelang im Freien liegt.

Fünf Stufen, vier Kabellängen: So passt sich die Ladeleistung an

Nicht jede Garage, jeder Carport oder jede Einfahrt sieht gleich aus. Deshalb bietet die ELEGRP-Ladestation gleich vier Kabellängen zur Wahl – 5, 6, 7 oder 10 Meter – je nachdem, wie weit die CEE-Steckdose vom Parkplatz des Hybridfahrzeugs oder E-Autos entfernt ist. Die Stromstärke lässt sich in fünf Stufen zwischen 6 und 16 Ampere einstellen, was bei älteren Hausanschlüssen oder schwächer abgesicherten Leitungen hilfreich ist. Eine Timer-Funktion verschiebt den Ladestart um bis zu zwölf Stunden – praktisch, wer günstigeren Nachtstrom nutzen will. Als 22-kW-Version mit 36 Ampere ist das Modell ebenfalls erhältlich, falls dein E-Auto einen entsprechend leistungsfähigen Bordlader hat.

Bis 25. Oktober: Mobile E-Auto-Ladestation mit 21 % Aktionsrabatt

Kurz gecheckt: Das brauchst du vor dem ersten Laden

Bevor die neue Ladestation zum Einsatz kommt, lohnt ein kurzer Hinweis auf zwei Punkte. Erstens: Auch mobile Ladestationen bis 11 kW müssen vor der ersten Nutzung beim Netzbetreiber angemeldet werden – das ist reine Formsache und in der Regel schnell erledigt. Zweitens: Die vorhandene CEE-Steckdose sollte für Dauerlast freigegeben sein, was eine Elektrofachkraft mit einem kurzen Check bestätigen kann. Beides klingt bürokratischer, als es ist, und schützt am Ende nur dich selbst vor einer überlasteten Leitung.

138,69 statt 175,99 Euro: Das sagt die Bewertung

Mit 4,7 Sternen nach rund 40 Bewertungen schneidet die mobile Ladestation fürs E-Auto bei Amazon sehr gut ab ab. Bis zum 25. Oktober kostet sie 138,69 Euro, regulär werden 175,99 Euro verlangt – ein Rabatt von rund 21 Prozent und laut Preisvergleich das bislang beste Angebot. Zum Vergleich: Eine Elektrofachkraft für die Installation einer festen Wallbox kostet allein schon ein Mehrfaches dieser Summe. Aber natürlich hat die fest installierte Wallbox von Heidelberg viele Vorteile, etwa beim Lastmanagement.

Die Bewertungsbasis von rund 40 Rezensionen ist zwar deutlich kleiner als beim Amazon-Bestseller von dé mit 238 Bewertungen, dafür fallen die Kunden-Noten bei beiden Produkten identisch aus.


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App-Steuerung und Komplettset: Das kann der Amazon-Bestseller zusätzlich

Wer App-Steuerung und reichlich Zubehör schätzt, bekommt bei der Amazon-Besteller-Ladestation von dé mehr fürs Geld. Per Bluetooth und WLAN lassen sich Start- und Endzeit sowie die Ladeleistung bequem vom Sofa aus einstellen, inklusive Ladehistorie zum Nachvollziehen. Im Lieferumfang liegen Kabelhalter, Wandhalterung, Tragetasche, Regenschutz, Schuko-Adapter und sogar ein Mikrofasertuch – ein deutlich umfangreicheres Paket als bei der ELEGRP-Ladestation. Dazu kommt eine zweijährige Garantie und mit 238 Bewertungen eine breitere Datenbasis als die rund 40 Rezensionen der günstigeren Alternative. Kein Wunder, dass sich das Modell aktuell die Topseller-Position bei den Elektrofahrzeug-Ladestationen sichert.

Nur am Stecker schwächer geschützt: Wo der Bestseller Grenzen hat

Beim genauen Hinsehen zeigt die dé-Ladestation aber auch Schwächen. Die Steuerbox erreicht zwar IP66, der Typ-2-Stecker selbst jedoch nur IP54 – also lediglich Schutz vor Spritzwasser, nicht vor Untertauchen. Genau dieser Stecker liegt im Winter aber oft im Schneematsch oder in der Pfütze unter dem Auto. Die WLAN-Verbindung funktioniert außerdem nur über 2,4-GHz-Netzwerke, reine 5-GHz-Heimnetze bleiben außen vor. Eine beworbene „GRS-Zertifizierung“ taucht in der Produktbeschreibung zwar auf, bezieht sich aber eigentlich auf einen Recycling-Standard für Textilien und Kunststoffe – mit der Sicherheit der Ladestation hat das nichts zu tun.

Aktionsdeal vs. Bestseller: Mobile Ladestationen im Angebot

Was beide Ladestationen nicht ersetzen können

So praktisch beide Lösungen sind: Eine fest installierte Wallbox ersetzen sie nicht vollständig. Die App-Funktion der dé-Ladestation ist reiner Nutzerkomfort, keine zertifizierte Schnittstelle für eine netzdienliche Steuerung durch den Netzbetreiber. Den Vorteil beim Netzentgelt nach Paragraf 14a Energiewirtschaftsgesetz gibt es deshalb nur bei fest verdrahteten, steuerbaren Wallboxen wie etwa von Heidelberg . Wer ohnehin über eine dauerhafte Installation nachdenkt, lohnt einen Blick auf unseren Vergleich einer mobilen Ladestation mit der Heidelberg-Wallbox. Für alle anderen, etwa Mieter oder Besitzer eines Zweitwagens, bleibt die mobile Lösung die unkompliziertere Wahl.

Für wen lohnt sich welche Ladestation – und für wen eher nicht

Die Entscheidung hängt weniger vom Preis allein ab als von den eigenen Gegebenheiten. Wer die mobile Ladestation vor allem draußen nutzt, wo Regen, Schnee und Spritzwasser direkt auf Kabel und Stecker treffen, profitiert vom kompletten IP67-Schutz der ELEGRP-Ladestation – noch dazu zum aktuell niedrigeren Preis.

Wer dagegen Wert auf App-Steuerung, Ladehistorie und ein komplettes Zubehör-Set legt und dafür rund 25 bis 30 Euro mehr ausgeben will, ist mit dem dé-Bestseller besser bedient. Für Vielfahrer mit eigener Garage, Mieter ohne Installationsmöglichkeit oder Besitzer eines Zweitwagens eignen sich beide Lösungen gleichermaßen als unkomplizierte Alternative zur festen Wallbox .

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