
Während Schweden die Kraftstoffsteuern gerade um 26 Cent gesenkt hat, ist bei uns der Tankrabatt schon Geschichte. Spritpreise von 2 Euro und mehr sind wieder die Regel, nicht die Ausnahme. Viele Autofahrer haben deshalb über ein Hybrid- oder Elektroauto zumindest nachgedacht – oder sind bereits zur Elektromobilität gewechselt, so wie ich. Mein 21 Jahre alter Verbrenner hatte zu viel Rost angesetzt. Seit wenigen Wochen bin ich stolzer Besitzer eines Plug-in-Hybridautos.
Ich versuche, möglichst viel elektrisch zu fahren und den vergleichsweise kleinen Akku regelmäßig aufzuladen. Neidisch schaue ich auf alle, die zuhause eine Steckdose in der Garage haben. Denn dann ließe sich mit einer mobilen Wallbox bequem zum günstigen Hausstrompreis laden. Amazons Bestseller schafft das mit 11 kW – und kostet bis 24. Juli nur 161,46 Euro. Auch das 22kW-Modell ist derzeit günstiger. Kein Elektriker nötig, einfach anstecken und beim Netzbetreiber anmelden. Ist es da überhaupt noch sinnvoll, mehr als doppelt so viel in eine Heidelberg-Wallbox zu investieren?
Was die mobile 11-kW-Wallbox kann
11 Kilowatt – das klingt nach viel, ist aber für eine Wallbox eigentlich Standard. Der entscheidende Unterschied zur normalen Haushaltssteckdose: Eine Schuko-Steckdose liefert maximal 2,3 kW. Mit dem Bestseller lädst du also knapp fünfmal so schnell. Ein Elektroauto mit 60-kWh-Akku – etwa ein VW ID.3 – ist über Nacht vollgeladen. Beim Hybridakku, der meist zwischen 8 und 20 kWh fasst, reichen wenige Stunden.
Die mobile Wallbox verbindet man per mitgeliefertem Typ-2-Kabel mit dem Auto – dem europäischen Standard, den praktisch alle modernen E-Autos und Plug-in-Hybride nutzen. VW ID.3, ID.4, Tesla Model Y, BMW iX1, Skoda Enyaq, Fiat 500e, Mercedes CLA EQ – alle kompatibel. In der günstigsten Modellvariante für 161,46 Euro liegt ein 7 Meter langes Kabel bei. Es gibt auch Sets mit Kabellängen zwischen 10 und 25 Metern. So hat man immer genug Spielraum, auch wenn das Auto nicht direkt neben der Steckdose steht.
App statt Drehknopf: Laden nach Zeitplan
Was die Amazon-Bestseller-Wallbox von vielen günstigen Konkurrenten abhebt, ist seine WLAN-App-Steuerung. Darüber lassen sich Ladezeiten und Ladeleistung flexibel einstellen – also etwa nachts das E-Auto laden, wenn der Strompreis günstiger ist. Die App funktioniert laut Rezensionen zuverlässig, der Einrichtungsaufwand ist gering. Einzige Einschränkung: Das WLAN-Modul unterstützt nur 2,4-GHz-Netzwerke, nicht 5 GHz. In den meisten Haushalten kein Problem – aber wer ein reines 5-GHz-Netz betreibt, sollte das vorab prüfen.
Im Idealfall lädt man mit 11kW oder sogar mit 22kW, wenn man sich für das entsprechende Modell entscheidet. Die Ladeleistung lässt sich zwischen 6 und 32 Ampere stufenlos anpassen. Praktisch, wenn die Hausinstallation nicht für volle 11 kW ausgelegt ist.
Bis 24. Juli: Mobile Wallbox 11kW für 161,46 Euro & 22kW für 220,96 Euro
Schutz und Verarbeitung: Was die Rezensionen sagen
Rund 600 Bewertungen, 4,8 Sterne – das erklärt, warum die Wallbox von dé derzeit in der Bestseller-Liste bei Amazon alles hinter sich lässt. Kunden loben vor allem die einfache Inbetriebnahme, die Qualität des Kabels und der Stecker sowie die stabile App-Verbindung. Die Verarbeitung wird als hochwertig beschrieben, das Gehäuse als robust. Schutzklasse IP66 für die Steuerbox bedeutet: staubdicht und strahlwasserdicht – also auch bei Regen im Freien nutzbar. Das Kabel selbst ist mit IP54 geschützt.
An Bord der mobilen Wallbox sind außerdem Schutzfunktionen gegen Überhitzung, Über- und Unterspannung, Überstrom und Leckstrom. Im Lieferumfang: Kabelhalter, Wandhalterung, Tragetasche, Kabelband und ein Schuko-Adapter.
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Amazons meistgekaufte Wallbox – die Zahlen dahinter
Wie erwähnt ist die Wallbox Bestseller Nr. 1 in der Amazon-Kategorie Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Zum Vergleich: Die Heidelberg Energy Control Plus kommt auf 4,8 Sterne nach 182 Bewertungen. Qualitativ gleichauf, beim Preis weit auseinander.
Kunden beschreiben die Marken-Wallbox als zuverlässig, einfach anzuschließen und kinderleicht in Betrieb zu nehmen. Kabel und Stecker werden als hochwertig wahrgenommen, die App als stabil und intuitiv. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird in den Rezensionen ausdrücklich gelobt – ein Hinweis darauf, dass die Käufer wissen, womit sie die Wallbox vergleichen.
Wann lohnt sich Heidelberg trotzdem – und wer kommt noch günstiger weg?
Zugegeben, der direkte Vergleich zwischen dem Bestseller und der Heidelberg Energy Control Plus ist nicht ganz fair – weil beide unterschiedliche Probleme lösen.
Heidelberg ist eine fest installierte Wallbox. Sie wird vom Elektriker verdrahtet, hat eine Edelstahlfront, fünf Jahre Garantie und ist §14a-EnWG-konform – das bedeutet, der Netzbetreiber kann die Ladeleistung im Falle einer Netzüberlastung temporär drosseln, was als Gegenleistung reduzierte Netzentgelte bringen kann. Wer ein Eigenheim besitzt, dauerhaft und täglich lädt und auf Lastmanagement für mehrere Fahrzeuge setzt, ist mit Heidelberg gut beraten. Für Mieter, Gelegenheitslader oder alle, die flexibel bleiben wollen, ist der Aufpreis von über 230 Euro dagegen schwer zu rechtfertigen.
Die Bestseller-Wallbox für 179,95 Euro hingegen braucht nur eine CEE-Steckdose oder Schuko-Anschluss. Keine feste Installation bedeutet auch, keine Handwerkerkosten – aber: Auch eine mobile 11-kW-Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden und kann von diesem im Notfall gedrosselt werden. Das gilt seit Januar 2024 für alle Ladestationen ab 4,2 kW, egal ob fest installiert oder mobil. Unterschied zur Heidelberg: Die mobile Wallbox ist lediglich meldepflichtig, nicht genehmigungspflichtig – und braucht keinen Elektriker für die Installation.
Für alle, die noch günstiger einsteigen wollen: Die Wallbox für 129,99 Euro von VDL Power ist aktuell ebenfalls in der Amazon-Bestsellerliste weit vorne platziert und liefert ebenfalls 11 kW über Typ-2-Kabel. Die Strippe ist mit 5 Metern kürzer, eine App-Steuerung fehlt – nur ein einfacher Timer ist an Bord. Auch beträgt die Garantie ein Jahr statt zwei. 4,7 Sterne nach rund 350 Bewertungen sprechen aber für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer auf App und Komfort verzichten kann und primär laden will, findet hier ein faires Angebot.
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