
Gefühlt hielt bei dieser Szene eine gesamte Liga den Atem an. Mindestens. Mo Ali Zoma ist ohne jeglichen Zweifel der wohl derzeit mit Abstand beste Kicker in der zweiten Fußball-Bundesliga. Sein historisches Debüt in der italienischen Nationalmannschaft zeigte vor wenigen Tagen einmal mehr eindrucksvoll, was der FCN sich da einst sportlich gesehen an Land gezogen hatte.
Aus der dritten italienischen Liga wechselte der Stürmer im Jahre 2025 an den Valznerweiher. Damals kannten wohl nur absolute Italien-Experten diesen Namen. Maximal. Mittlerweile ist der italienisch-ivorische Angreifer in ganz Europa auf dem Zettel zahlreicher Topklubs.
Gerüchte besagen, dass der FCN im Sommer ein Angebot über 20 Millionen Euro für den 22-Jährigen noch abgelehnt hatte. Doppelt klug, denn: Der absolute Topstar der Liga kann damit weiterhelfen, den ganz großen Traum Aufstieg in dieser Saison für Nürnberg wahrmachen zu können. Zudem wird diese Summe nach dieser Spielzeit wohl nicht einmal mehr reichen, um sich eines der zwei Beine des Stürmers sichern zu können. Vor einer Woche sprach Sky-Experte Simon Terrode nach dem beinahe historischen 4:4-Schlagabtausch (natürlich Tor Zoma) gegen den Absteiger aus Wolfsburg sogar davon, dass es „für Gegenspieler fast unfair ist, dass so ein Spieler in der zweiten Liga antreten darf“.
Umso größer war nun der Schreck, als Nürnbergs heißestes Eisen nach genau einer halben Stunde in Cottbus nach einem Antritt mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden sank. Schnell wird hier dann klar: Für Zoma geht es an diesem Abend nicht mehr weiter. Zunächst wird sogar eine Trage an den Spielfeldrand gebracht, „Mo“ verlässt jedoch dann auf eigenen Beinen über die Außenlinien das Feld. Coach Klose äußerte nach Schlusspfiff auch zu dieser viel beachteten Personalie. Die Details dazu findest du in diesem Artikel:
Es geht nun um die linke Schulter des Angreifers. Ein Sky-Reporter spricht in einer Liveschalte während der Halbzeitpause vom Spielfeldrand aus von einer möglichen Prellung. Aber auch davon, „dass wir hier jetzt nicht wild spekulieren sollten“. Zoma werde nun schnellstmöglichst untersucht. Besonders rührend: So habe der TV-Reporter auch mitbekommen, dass tausende Fans aufstanden und Zoma applaudierten, als dieser verletzt das Spielfeld verlassen musste. Das habe den Angreifer derart gerührt, dass Tränen geflossen sein, schildet der Reporter weiter seine Beobachtungen.
Halb Europa, aber vor allem der 1. FC Nürnberg wird nun hoffen, dass in dieser Szene in Cottbus nichts Schlimmeres in der Schulter von Mohamed Ali Zoma passiert ist…
