Cottbus - Der FCN verliert Mohamed Ali Zoma, gewinnt aber einen Punkt in der Fremde. Die Stimmen zur Auswärtspartie der Klose-Elf bei Energie Cottbus.

Miroslav Klose…

… mit seinem Fazit: „Cottbus hat uns richtig gefordert. Es war das Spiel, das wir erwartet haben – und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Man hat zwei gleichwertige Mannschaften gesehen. Von beiden war die Energie da. Es war insgesamt ausgeglichen. Die Zuschauer haben ein tolles Spiel gesehen.“

… mit seiner ersten Analyse: „Die Räume waren schon da, aber wir waren unsauber im Passspiel, haben direkt gespielt, wenn wir zwei Kontakte hätten nehmen sollen. Und Cottbus ist direkt drauf, hat sehr intensiv verteidigt. Wenn wir es geschafft haben, Ruhe reinzubringen, sind wir zu Chancen gekommen. Erst nach dem 1:1 haben wir so richtig angefangen Fußball zu spielen.“

FCE-Cheftrainer Pele Wollitz: „Wir kommen gut ins Spiel, mit der richtigen Intensität und hatten gute Momente. Dann haben wir nicht erkannt, wann wir mal Ruhe ins Spiel bringen müssen. Dennoch haben wir es sehr ordentlich gemacht, verlieren dann aber so ein wenig den Gegenpunch. Nach der Pause ging es darum, wer den ersten Fehler nutzen kann und das gelingt uns mit dem 1:0. Dann war es klar, dass es schwieriger wird, weil wir tiefer standen. Der Club kommt dann verdientermaßen zum Ausgleich. Wenn wir aber weiterhin hier diese Abende und Nachmittage erleben wollen, müssen wir weiter draufpacken.“

Piet Scobel…

… mit seiner Sicht aufs Spiel: „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit nicht das Spiel hinbekommen, das wir uns vorgenommen hatten. Wir waren gerade in den ersten 20 Minuten nicht richtig in der Partie, haben jedoch dann irgendwann ins Spiel gefunden. In der zweiten Halbzeit starten wir wieder nicht gut und kassieren dann in der Folge auch das Tor zum 1:0. Erst danach haben wir wieder begonnen, Druck auszuüben und haben dann auch den verdienten Ausgleichstreffer erzielt - auch wenn das Tor etwas glücklich war. Positiv kann man am Ende sehen, dass wir erneut nicht verloren haben, zufrieden sind wir mit dem Ergebnis aber eigentlich nicht.“

… über seine persönliche Entwicklung: „Manchmal kaum zu glauben, wie schnell es am Ende ging, aber irgendwie gewöhnt man sich so schnell daran, dass man sich immer wieder neue Ziele steckt und den Ehrgeiz entwickelt, sich immer weiterzuentwickeln. Wie es am Ende lief, ist natürlich unglaublich.“

… über die Auswechslung von Momo Zoma: „Momo ist natürlich ein extrem wichtiger Spieler für uns. Ich hoffe, dass er möglichst schnell wieder fit wird. Die, die reingekommen sind, haben es aber gut gemacht.“

Fynn Otto: „Es sind gemischte Gefühle. Ich denke schon, dass hier ein Sieg drin gewesen wäre. Trotzdem können wir zufrieden sein, wenn man das ganze Spiel betrachtet. Wir wussten, dass wir einerseits Geduld brauchen, andererseits aber manchmal auch leiden müssen. Das haben wir teilweise geschafft. Wir hatten heute aber auch viele einfache Ballverluste.“