
Noch ist das heiß erwartete Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time für die Switch 2 nicht einmal erschienen, da wächst unter Nintendo-Fans schon die Vorfreude auf das nächste Kapitel der Kult-Reihe. Mitten im 40-jährigen Jubiläumsjahr von The Legend of Zelda ist nämlich ein neuer Hinweis aufgetaucht, der aufhorchen lässt. Was zunächst nach einer Randnotiz klingt, könnte tatsächlich mehr über die Zukunft der Serie auf Nintendos aktueller Konsole verraten, als es auf den ersten Blick scheint.
Dieser Hinweis befeuert die Spekulationen um Zelda auf der Nintendo Switch 2
Konkret geht es um einen Eintrag bei der Internet-Filmdatenbank IMDb (Internet Movie Database). Dort taucht der japanische Synchronsprecher Nobuyuki Hiyama auf, aufgeführt für Motion-Capturing-Arbeiten als „Fierce Deity Link“. Und zwar bei einem Projekt namens „The Legend of Zelda: Majora’s Mask HD“, das sich laut Eintrag bereits in der Postproduktion befinden soll. Eine offizielle Bestätigung von Nintendo ist das natürlich noch lange nicht, aber ein durchaus handfestes Indiz, dass hinter den Kulissen längst an einer Neuauflage des Nintendo-64-Klassikers für die Switch 2 gearbeitet wird. Und dieser Hinweis fügt sich erstaunlich gut in ein größeres Muster ein.
Schon auf dem Nintendo 64 folgte The Legend of Zelda: Majora’s Mask nur rund anderthalb Jahre nach Ocarina of Time, für damalige Nintendo-Verhältnisse ein ungewöhnlich kurzer Abstand. Auch beim Sprung auf den Nintendo 3DS wiederholte sich das Muster: The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D erschien 2011, Majora’s Mask 3D folgte vier Jahre später nach. Käme Nintendo bei der Switch 2 nach einem ähnlichen Fahrplan daher, müsste es nicht mehr allzu lange dauern, bis Fans offiziell Zelda-Neuigkeiten bekommen. Zumal es für ein Remake auch technisch einen naheliegenden Grund gibt.
Beide N64-Spiele teilen schließlich eine gemeinsame technische Wurzel. The Legend of Zelda: Majora’s Mask entstand einst auf Basis von Ocarina of Time und übernahm Mechaniken, Charaktermodelle und Systeme fast eins zu eins. Die Grundlage, die Nintendo gerade für das Ocarina-of-Time-Remake der Switch 2 geschaffen hat, ließe sich mit vergleichsweise überschaubarem Zusatzaufwand auch für The Legend of Zelda: Majora’s Mask nutzen. Die Spielwelt Termina müsste zwar neu entstehen, doch die Ausgangslage wäre deutlich günstiger als bei einem komplett neuen Zelda-Projekt. Und tatsächlich ist der IMDb-Eintrag nicht der erste Fingerzeig in diese Richtung.
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Schon vorher gab es Zelda-Hinweise auf der Nintendo Switch 2
Bereits bei der Zelda-Direct zum 40-jährigen Jubiläum der Reihe war Fans ein kleines, fast unscheinbares Detail aufgefallen. Während der musikalischen Eröffnung blendete Nintendo Logos zahlreicher vergangener Zelda-Spiele ein, quer durch die gesamte Geschichte der Marke. Die meisten davon zeigten sich genau so, wie man sie kennt, nur das Logo von The Legend of Zelda: Majora’s Mask wirkte auffällig moderner, mit veränderter Schriftart. Damals wie heute gilt: Zufall oder bewusster Hinweis lässt sich von außen nicht sicher unterscheiden, doch zusammen mit dem neuen IMDb-Fund verdichtet sich das Bild spürbar.
Was bedeutet das für Zelda-Fans auf der Nintendo Switch 2?
Eine offizielle Bestätigung von Nintendo gibt es aktuell nicht. Weder ein verändertes Logo noch ein IMDb-Eintrag sind ein echter Beweis, beides bleibt vorerst Spekulation. Angesichts der Historie der Reihe, der geteilten Technik und der aktuellen Euphorie rund um die Switch 2 erscheint ein Majora’s-Mask-Remake aber alles andere als abwegig. Nintendo-Fans dürften die kommenden Monate also genau beobachten, ob aus den vagen Hinweisen irgendwann eine handfeste, offizielle Nintendo-Ankündigung wird. Bis dahin bleibt vor allem der 5. November 2026 im Kalender markiert, dann erscheint zunächst das Remake von Ocarina of Time für die Switch 2.


